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Vom Keller zum Gemeindezentrum

Vom Keller zum Gemeindezentrum

FELL. (kat) Auf der Zielgeraden zum neuen Gemeindezentrum in Fell werden letzte Arbeiten erledigt. Ende März wird offiziell eröffnet.

"Eigentlich wollten wir Fastnacht hier feiern, doch der Zeitplan hat sich verschoben", sagt Helmut Schneiders, Ortsbürgermeister von Fell. Schuld an der Verzögerung seien Abbrucharbeiten, für die eine Firma drei Wochen länger als vereinbart benötigt habe. Täglich sind Helmut Schneiders und Architekt Peter Berdi zurzeit auf der "Noch-Baustelle". "Die Kosten halten sich im Wesentlichen im Rahmen", sagt der Ortsbürgermeister. Ein Altbau berge bekanntlich immer Überraschungen. Aber es handele sich nur um Kleinigkeiten, die Mehrkosten verursacht hätten. Das Projekt "Alter Winzerkeller" kostet insgesamt 1,5 Millionen Euro. Der große Saal, der Jugendraum und die Gemeindewerkstatt werden mit 70 Prozent aus Landesmitteln gefördert, den Rest schultert die Gemeinde. Die Restauration mit 70 Sitzplätzen und zwei urigen Gewölbekellern mit etwa 80 Sitzgelegenheiten wird nicht gefördert. Die Pächter des Restaurants "Alter Winzerkeller" haben historische Elemente mit einer modernen Einrichtung verknüpft. So wurden alte Maischebehälter integriert. Ein paar Meter weiter werden abschließende Arbeiten am hellen großen Multifunktionssaal mit 300 Plätzen vorgenommen. "Die Eröffnung wird am 31. März sein", sagt Helmut Schneiders. Dann wird auch die Gemeindewerkstatt ihrer Bestimmung übergeben. Auch die Jugend hat ihren Platz im neuen Gemeindezentrum. Ein separater Eingang führt zu ihren Räumen. "Was sie daraus machen, ist Sache der Jugendlichen", sagt der Ortsbürgermeister. Die Gemeinde stellt die Materialien, und die jungen Feller Bürger können sich ihren Raum gestalten. Schneiders: "Nur so können sie ein Verhältnis zum Jugendraum bekommen." Loslegen können die jungen Leute ab sofort. Wer mitmachen möchte, kann sich an Alexander Wagner wenden, Telefon 06502/1487.