Vom Sandmann und den Engeln

Die Zeit zwischen Tag und Nacht hat im Mittelpunkt des Jahreskonzerts des Treveris-Chors in der St.-Anna-Kirche in Olewig gestanden. Die Sänger verwöhnten die Zuhörer im voll besetzten Gotteshaus mit musikalischen Leckerbissen vom Barock bis hin zu Beatmusik und Schlagern.

Trier-Olewig. (red) Um den Zauber der Tageszeit "zwischen Tag und Nacht" - so das Motto - kreisten die Texte der Lieder und Gesänge des Programms des Treveris-Chors, das musikalisch vom Barock bis zur Beat- und niveauvollen Schlagermusik reichte. Voll besetzt war die St.-Anna-Kirche in Olewig beim großen Jahreskonzert. Der rund 45 Sänger zählende Chor sang Arrangements, bei denen er von einem Streichquartett und Robert Klöckner am Flügel begleitet wurde. Dabei erschienen in musikalisch anschaulicher Weise die Protagonisten dieser zauberhaften Übergangszeit wie das Sandmännchen aus Humperdincks Märchenoper als auch das aus den Evergreens "Mister Sandman" und "La-Le-Lu" und die Engel im Spritual "All night, all day" und als Großgruppe in Humperdincks Abendsegen und im Beatrhythmus von "Gloryland" von den Lords.

Ebenso musikalisch funkelnd erschienen die Sterne in Roy Blacks "Weihnachtstraum" mit Bernd Kesselheim als Solist und im rockenden Chorsatz des Lords-Titels "And at night". Dass der Treveris-Chor über eine ganze Riege stimmgewaltiger Chorsolisten verfügt, bewiesen Susanne Neis-Krebs und Rita Engels-Schweitzer im Marienlied "Let it be", Karlheinz Schramm als "Gospelröhre" und Ralf Rönz als eindrucksvoller Bruce Low - Interpret in der Geschichte von Noah und von dem schöpfungsdeutenden Kartenspiel. Dem von Bernhard Klöckner geleiteten Chor war die Musizierfreude deutlich anzumerken.

Sichtlich berührt vom überwältigenden Publikumsandrang und vom Schlussapplaus dankte Klaudia Schramm allen Mitwirkenden für bezaubernde anderthalb Stunden Musik zwischen Tag und Nacht in der kerzenerleuchteten Olewiger Kirche.