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Von der Lebenshilfe ins Leben

Von der Lebenshilfe ins Leben

Engagement und Hilfe haben 29 junge Menschen unter Beweis gestellt, gelernt und mit Menschen mit geistiger Behinderung gearbeitet. Bei der Lebenshilfe Trier haben sie Ausbildungen, das Anerkennungsjahr, ein Praktikum oder ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) absolviert. Nun wurden sie verabschiedet.

Trier. (cofi) Das Ende als Neubeginn begreifen, diesen Rat gab Doris Ramspeck, für den Bereich Öffentlichkeitsarbeit zuständig, den Absolventen der verschiedenen Bereiche mit. Und den Wunsch, dass sie Klarheit und Perspektiven für die weiteren beruflichen Schritte gefunden haben mögen. In den vergangenen Monaten und Jahren haben sie in den Lebenshilfe-Wohnheimen Petrusstraße, Schützenstraße und Theobaldstraße nicht nur gearbeitet, sondern enge Kontakte zu den Bewohnern aufgebaut. Die verabschiedeten sich mit Geschenken, Ansprachen und Liedern. "Ich will mich für die schöne Zeit bedanken und wünsche euch einen guten Start in die neue Arbeit. Ich werde euch nie vergessen", sagte Christina Brand vom Heimbeirat.

Theo Kessler, Leiter des Wohnheims Theobaldstraße, lobte vor allem die Flexibilität der Absolventen, die nötig sei, um sich schnell auf neue Menschen und Situationen einstellen zu können, und die eine gute Referenz für folgende Arbeitgeber sei. "Mit Menschen zu arbeiten, das gefällt mir gut. Natürlich gibt es anfangs einige Berührungsängste, aber man muss die Menschen kennenlernen und kann sich aufeinander einstellen", berichtet Sarah Scherf (18) aus ihrem Praktikum zur Sozialassistentin, das sie in der Außenwohngruppe absolviert hat.

"Die Leute, die bei der Lebenshilfe ausgebildet wurden, werden ihren Weg gehen", sagte Kessler. So hätten die Auszubildenden zum Heilerziehungspfleger in der Summe bereits eine Anschluss-Stelle gefunden. Bei der Lebenshilfe, der Bundesverband feiert in diesem Jahr sein 50-jähriges Bestehen, haben die verabschiedeten Absolventen einen wichtigen Beitrag zum Leitbild der Organisation geleistet, der Teilhabe an der Gesellschaft von Menschen mit geistiger Behinderung.

Die Absolventen:

Heilerziehungspfleger: Daniela Krein, Doreen Fiedler, Dirk Klaus, Susanne Metzdorf, Peter Ludwig, Ellen Junk, Hanna Trossen; Freiwilliges Soziales Jahr: Celina Müller, Sarah Adrian, Anna Andraschunoff, Lea Ney, Pia Stemper, Sina Braun, Verena Reimer, Simone Richter, Michaela Krüger, Annemarie Womelsdorf, Kristina Reinehr, Jan Nicklas Moritz Fries, Alexander Schuster; Erzieherin im Anerkennungsjahr: Susanne Simon, Elisabeth Weiler, Dorothee Lehners, Christiane Müller, Wenke Santos Marque; Praktikanten: Sarah Scherf, Sarina Schneider, Marius Mader, Ulrike Lehnert.