Von der Tufa aus einmal rund um die ganze Welt

Von der Tufa aus einmal rund um die ganze Welt

Lieder in 17 Sprachen präsentierte die gebürtige Triererin Annika Krump bei ihrem Auftritt in der Tufa. Sie beherrscht jedes Lied in der Originalsprache. Krump lebt heute in Berlin, kommt aber noch regelmäßig in die alte Heimat.

Trier. Jules Vernes Held Phileas Fogg brauchte noch 80 Tage, die Sängerin und Musikerin Annika Krump schafft es in nur 80 Minuten um die Welt. Mit ihrem gleichnamigen Programm trat sie jetzt in der Tufa auf. "Es ist auch eine Herzensreise", sagt Krump. Denn das Programm entstand im Laufe vieler Jahre. "Auf Reisen habe ich mir angewöhnt, immer ein Lied in der jeweiligen Landessprache zu lernen." Andere Lieder habe sie sich von Freunden beibringen lassen. 20 Lieder und Gedichte in 17 Sprachen hat sie zu einer Show zusammengestellt.
"Weil wir hier in Trier sind, starten wir natürlich in Frankreich unsere kleine Reise", erklärt Krump die geplante Route. Und so geht es für die 40-köpfige Reisegruppe an nur einem Abend von Frankreich in die USA, nach Südafrika und quer über den asiatischen Kontinent. Krump präsentiert Liebeslieder und Songs, die das Fernweh wecken, Melancholisches und Fröhliches.
Gelächter beim "Click-Song"


Jedes Lied begleitet sie auf dem Akkordeon. Ihre Darbietung ergänzt sie mit lebendigen Anekdoten. Besondere Mühen habe sie etwa auf sich genommen, um "The Click Song" der südafrikanischen Sängerin Miriam Makeba zu lernen. Denn dieser ist im Dialekt der Xhosa verfasst und enthält besonders viele Klicklaute. "Eine freundliche Mitarbeiterin der südafrikanischen Botschaft hat sich sehr bemüht, mir diese Sprache und das Lied näherzubringen", erzählt Krump. Dieser Auftritt sorgt für viel Gelächter im Publikum, denn die vielen "Klicks" sind für mitteleuropäische Ohren eher exotisch. In Berlin lebt die Musikerin heute, geboren und aufwachsen ist sie aber in Trier. Noch drei Mal im Jahr tritt sie nach eigenen Angaben in ihrer alten Heimat auf. lbe