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Von Städten der Gegenwart zu Klöstern der Vergangenheit

Von Städten der Gegenwart zu Klöstern der Vergangenheit

Noch einen Kaffee holen, dann zur Vorlesung: Das ist bei dem Seniorenstudenten Roger Remke genauso wie bei den normal eingeschriebenen Kommilitonen - nur, dass Remke deutlich entspannter wirkt.

Trier. Wie früh katholische Klöster und Orden die Stadt Trier bereits geprägt haben und wie intensiv ihr Einfluss auf die Stadt war, hat Roger Remke überrascht. Vor der finalen Vorlesung der Reihe trinkt er vor der AB-Cafeteria der Universität noch einen Kaffee und erzählt. Der 73-Jährige war von Anfang an bei der Vorlesung zur Ordenskultur im Mittelalter dabei und freut sich, sein Wissen im August mit auf die abschließende Exkursion nach Burgund zu nehmen.
In seinem Berufsleben hat er als Stadtplaner in Trier gearbeitet und den Kontakt zur Uni immer gehalten. Als externer Lehrbeauftragter gab er Einblick in seine Arbeit. Nach dem Berufsleben wollte er selbst wieder studieren. Seine Interessenschwerpunkte: Sozial- und Kulturgeschichte. Seit zwei Jahren ist Roger Remke nun im Seniorenstudium dabei und freut sich über die neue Perspektive: "Es ist gut, die Lehrenden auch mal kritisieren zu können!" Nina Almaier