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Vor dem Amphitheater Trier geht es eng zu

Verkehr : Vor dem Amphitheater Trier geht es eng zu

Am ersten Tag der Baustelle halten sich die Probleme in Grenzen.

Wie immer, wenn in Trier eine neue Verkehrsregelung eingeführt wird, gab es am Montag auch in der Olewiger Straße irritierte Autofahrer, die trotz umfassender Beschilderung nicht von ihren gewohnten Wegen abweichen wollten. Zumindest so lange die Mitarbeiter der Firma Wöffler mit der Markierung für die Busse beschäftigt waren, wurden diese „Geisterfahrer“ gestoppt und auf die einseitige Sperrung hingewiesen, die bis Oktober gelten wird.

In dieser Zeit müssen die Autofahrer mit Fahrzeugen bis 7,5 Tonnen stadteinwärts die ausgeschilderte Umleitung über Sickingenstraße, Berg- und Hermesstraße nehmen. Linienbusse und Rettungskräfte können sich die Baustellenampel freischalten. LKW über 7,5 Tonnen werden weiträumig umgeleitet.

Baustelle vor dem Amphitheater Trier
Foto: Rainer Neubert
Foto: Rainer Neubert
Foto: Rainer Neubert

Die Sperrung ist notwendig, weil auf dem 300 Meter langen Abschnitt vor dem Amphitheater die maroden Versorgungsleitungen aus den 1930er Jahren erneuert werden müssen. Wegen der Enge der Straße ist das nur im Einbahnverkehr möglich. Auf eine Komplettsperrung haben die Stadtwerke, die gemeinsam mit dem Tiefbauamt der Stadt Trier die Bauarbeiten koordinieren, wegen der begrenzten Kapazitäten auf den Ausweichstrecken verzichtet. Die Probleme am ersten Tag der Großbaustelle hielten sich in Grenzen, auch wegen des geringen Verkehrs in Zeiten der Corona-Krise. Bewohner im Gartenfeld registrierten dennoch bereits jetzt mehr Belastung durch Schleichverkehr.