Vorsicht Kröten!

Wenn die Temperaturen steigen und es genügend regnet, sind sie wieder unterwegs: Frösche und Kröten beginnen mit ihrer Frühjahrswanderung. Dort, wo keine Schutzzäune aufgestellt werden können, müssen Autofahrer vorsichtig und rücksichtsvoll fahren.

Schweich/Waldrach/Trierweiler. (red) Bald sind sie wieder unterwegs, die freiwilligen Helfer, die sich für den Schutz von Amphibien einsetzen, Fangzäune errichten und Warnschilder anbringen. Auch die Kreisgruppe Trier-Saarburg des Bunds für Umwelt- und Naturschutz (BUND) engagiert sich für die quakenden Lebewesen. Denn während der Frühjahrswanderung zu ihren Laichgewässern müssen die Tiere häufig stark befahrene Straßen überqueren. Fangzäune sollen die teilweise in Massen wandernden Amphibien von der Straße fernhalten. Besonders in der Zeit von 19 bis 24 Uhr werden Autofahrer gebeten, ihren Fahrstil der Situation anzupassen oder entsprechende Straßen zu meiden.

Der BUND-Kreisverband sucht noch Freiwillige, die helfen, Fangzäune und Hinweisschilder aufzustellen. Die Termine für den Krötenzaunbau sind zu finden auf der Homepage der Kreisgruppe unter trier.bund-rlp.de.

Die ersten Amphibienarten wie Erdkröte und Grasfrosch starten ihre Wanderungen im zeitigen Frühjahr ab Temperaturen von fünf Grad Celsius und bei feuchter Witterung. Mit hereinbrechender Dämmerung machen sich die Tiere auf den Weg. Für das Überqueren der Fahrbahn brauchen sie etwa fünf Minuten.

Auch wenn sie nicht von einem Auto erfasst werden, droht den Amphibien zwischen den Rädern der Autos ab einem Tempo von circa 30 Stundenkilometer Gefahr: Durch den Druckunterschied werden die Tiere in die Luft gewirbelt.

Informationen zu Lurchen und Aktionen in der Region auf den Amphibien-Seiten des BUND Bundesverbands unter www.bund.net/amphibien

Kontakt: Andrea Kockler, Kreisgeschäftsstelle BUND Trier- Saarburg im Friedens- und Umweltzentrum, Pfützenstraße 1, Trier, Telefon: 0651/48455, E-Mail: andrea.kockler@bund-rlp.de

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