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Vortrag zur NS-"Rassenhygiene" in Trier

Vortrag zur NS-"Rassenhygiene" in Trier

Auf Grundlage des "Gesetzes zur Verhütung erbkranken Nachwuchses" von 1933 wurden unter der NS-Herrschaft je nach Schätzung zwischen 290 000 und 350 000 Menschen zwangsweise sterilisiert. Anfangs waren neben Patienten von Heil- und Pflegeanstalten auch Kinder in Fürsorgeerziehungsheimen betroffen.

Ein Vortrag von Matthias Klein behandelt anhand mehrerer Fallbeispiele die Sterilisierung von Mädchen und jungen Frauen aus dem St. Josephsheim in Föhren. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe "Gestapo in Trier" in Zusammenarbeit mit dem Fach Geschichte der Uni Trier statt. Der Eintritt beträgt sechs Euro, Studenten zahlen nichts. red
Der Vortrag "NS-,Rassenhygiene' in Trier" beginnt am Sonntag, 13. Dezember, um 11.30 Uhr im Stadtmuseum Simeonstift.