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Vortrag „Zwangssterilisation und Euthanasie im 3. Reich am Beispiel des Saarlandes“

Vortrag „Zwangssterilisation und Euthanasie im 3. Reich am Beispiel des Saarlandes“

Dr. Christoph Braß wird am 16. November um 17 Uhr, Herr einen Vortrag zu dem Thema „Zwangssterilisation und Euthanasie im 3. Reich am Beispiel des Saarlandes“ halten. Veranstaltungsort ist das Ärztehaus Trier, Balduinstr. 10-14, 54290 Trier.

Dr. Christoph Braß wurde 1967 in Neunkirchen/Saar geboren und wuchs in Homburg auf. Sein Studium der Neueren Geschichte an der Universität des Saarlandes schloss er mit einer Promotion zum Thema "Zwangssterilisation und ‚Euthanasie‘ im Saarland 1935 bis 1945" ab. Während seines Studiums war er Stipendiat der Bischöflichen Stu-dienförderung Cusanuswerk und arbeitete außerdem journalistisch.

Nach verschiedenen beruflichen Stationen in der Staatskanzlei des Landes Baden-Württemberg, dem Bundespräsidialamt und dem Bundesministerium für Bildung und Forschung leitete er zwischen 2014 und 2017 als Ministerialdirektor die Abteilung Inland des Bundespräsidialamtes. Ehrenamtlich engagiert er sich in der außerschulischen Bildungsarbeit und ist Vizepräsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

Zur Erinnerung: Die Bezirksärztekammer Trier beschäftigte sich in den Jahren 2012/2013 im Rahmen einer Veranstaltungsreihe mit dem Thema "Medizin im Dritten Reich". Im Anschluss an diese Initiative hatte die Professur für Neuere und Neueste Geschichte der Universität Trier ein Forschungsprojekt unter Leitung von Professor Dr. Lutz Raphael und Dr. Thomas Grotum zur Fragestellung "Nationalsozialistische “Rassenhygiene„ im Raum Trier - Zwangssterilisationen und Patientenmorde im ehemaligen Regierungsbezirk Trier 1933-1945" aufgenommen. Das Forschungsprojekt wird begleitet von verschiedenen Vorträgen zu dem Thema. Weiter Informationen zu dem damaligen Projekt finden Sie unter www.aerztekammer-trier.de/Projekte