Warten auf das "Zoom"

OLEWIG. "Leger", so Ortsvorsteherin Hannelore Komes, geht es bei den Sitzungen des Olewiger Ortsbeirats zu. Trotz "brisanter" Themen war dies auch bei der jüngsten Ratsversammlung der Fall.

Von Klaus Lage weiß man - zumindest singt er davon - dass, trotz tausendmal berührt, tausendmal nichts passierte. Doch dann hat's "Zoom" gemacht. Nicht tausendmal, aber immerhin doch dreimal ist auch beim Ortsbeirat Olewig nichts passiert. Im Klartext: Wiederholt sei die Stadtverwaltung Trier zu Themen, die den Ortsbeirat brennend interessieren, eingeladen worden - Behördenvertreter seien aber bislang keine erschienen. Auch habe man es nicht für nötig empfunden, sich zu entschuldigen. Das von Klaus Lage bekannte "Zoom" blieb bislang aus. Aber: Bei der jüngsten Zusammenkunft des kommunalen Gremiums in den Räumen des Kreuzbund Regionalverbands Trier kam reichlich Unmut auf. Hans Hermann Palm machte seinem Ärger über das nochmalige Fernbleiben städtischer Vertreter Luft: Diese Ignoranz sei nicht länger hinzunehmen.Kunstwerk für Olewiger Straße

Beraten wollte der Ortsbeirat unter Vorsitz von Ortsvorsteherin Hannelore Komes (CDU) die Möglichkeiten der Aufstellung eines Kunstwerks in der Olewiger Straße und sich dabei des Fachverstands eines Vertreters des städtischen Tiefbauamts bedienen. Ergebnis: Der Punkt musste vertagt werden, weil niemand von der Behörde gekommen war. Angefangen hatte die Sitzung mit einem Ortstermin im Atelier Schönberger im ehemaligen Olewiger Kindergarten mit der Vorstellung von Kunstwerken. Eines soll in der Olewiger Straße aufgestellt werden. Für das Projekt stehen 5000 Euro zur Verfügung. Hannelore Komes: "Wir stoßen an unsere finanziellen Grenzen." Die Ratsmitglieder folgten dem Vorschlag der Ortsvorsteherin, die von den Kunstwerken gewonnenen Eindrücke zunächst einmal bei jedem "setzen zu lassen" und die Angelegenheit bei einer späteren Sitzung wieder zur Sprache zu bringen. Weiterer Punkt der Sitzung war die Jugendarbeit. "Land in Sicht" sieht der Rat für einen künftigen Jugendraum in der "alten Schule". Einstimmig festgelegt wurde, zusammen mit dem städtischen Jugendamt ein Konzept für die künftige Jugendarbeit zu entwickeln. Danach soll es einen runden Tisch geben, an dem alle Betroffenen teilnehmen können.

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