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Wasserrohrbruch: Hunsrückstraße in Trier-Olewig bleibt bis mindestens 17. Dezember gesperrt

Nach Wasserrohrbruch : Hunsrückstraße in Trier-Olewig bleibt bis mindestens 17. Dezember gesperrt

Rund 500 Quadratmeter Asphalt werden in der Hunsrückstraße in Trier-Olewig aufgerissen. Nach einem Wasserrohrbruch ist die Fahrbahn unterspült, der Untergrund muss neu befestigt werden.

Trier-Olewig ist derzeit ein lautes Pflaster: Um 7 Uhr am Morgen legen die Bagger los - und zwar auf gleich zwei Baustellen mit nur wenigen Hundert Metern Abstand.

Der Olewiger Sportplatz am Ende der Straße Zur Mühle wird in einen Kunstrasenplatz umgewandelt. Das laute Rumpeln und der durchdringende Signalton, den die Baufahrzeuge beim Rückwärtsfahren zur Sicherheit von sich geben, schallt durch den Ortsteil. Um 7 Uhr morgens beginnen zudem die Arbeiten am anderen Ende der Straße Zur Mühle, nämlich im Kreuzungsbereich zur Hunsrückstraße. Dort zerschlagen Bagger mit großen Hydraulikhammern lautstark Löcher in den Asphalt. Die großen Bitumenbruchstücke werden anschließend per Baggerschaufel abgetragen und auf LKWs geworfen.

In der Nacht zum Dienstag, 8. Dezember, war in der Straße ein Wasserrohr mehrfach gebrochen. Wasser- und Schlammassen hatten den Asphalt an verschiedenen Stellen hochgedrückt und die Fahrbahn unterspült.

 Die Ein- und Ausfahrt in die Straßen Zur Mühle und Trimmelter Hof/Im Naus sind möglich, kurz dahinter beginnt die Vollsperrung der Straße, die rauf nach Trier-Irsch führt.
Die Ein- und Ausfahrt in die Straßen Zur Mühle und Trimmelter Hof/Im Naus sind möglich, kurz dahinter beginnt die Vollsperrung der Straße, die rauf nach Trier-Irsch führt. Foto: Christiane Wolff

Noch müssen etliche Quadratmeter Fahrbahndecke abgetragen werden, berichtet ein Arbeiter im Gepräch mit dem TV. Anschließend müsse der Unterboden neu verdichtet und die neue Fahrbahndecke aufgebracht werden.

Laut Pressemitteilung der Stadtwerke sollen diese Arbeiten bis voraussichtlich Donnerstag, 17. Dezember, abgeschlossen sein. Zunächst hatten die SWT mitgeteilt, dass bereits am morgigen Samstag der Straßenabschnitt bereits wieder für den Verkehr freigegeben werden könnte (der TV berichtete). Bei den laufenden Arbeiten sei jedoch festgestellt worden, „dass der Schaden wesentlich größer ist als zunächst angenommen“, teilte SWT-Pressesprecherin Anne Paris am Freitagvormittag mit. Insgesamt müsse auf einer Fläche von rund 500 Quadratmtern die Straßenoberfläche erneuert werden.

Die beschädigte Wasserleitung wurde komplett ausgetauscht. Zurzeit werden die anliegenden Haushalte neu an die Hauptleitung angeschlossen. Drei Haushalte waren nach Angaben der Stadtwerke nach dem Wasserrohrbruch kurzzeitig ohne Leitungswasser, bevor sie an die Notversorgung angeschlossen wurden.