Wasserspiele machen den Schweichern Spaß

Schweich · Gut, dass die Feuerwehr bei der Aktion Spielplatz Schweich Wasserstationen aufgebaut hat. Sie waren bei den hochsommerlichen Temperaturen der Renner. Auch andere Spiele mit erfrischendem Nass machten den Schweichern Spaß.

Foto: Silke Jessen (sj) ("TV-Upload Jessen"

Schweich. Brücken- und Richtstraße waren sechs Stunden gesperrt. Hier gab es viele Spielmöglichkeiten, Schweich wurde zum Spieleparadies. Besonders Aktionen, bei denen Wasser eingesetzt wurde, waren gefragt. Die sieben Jahre alte Mia Burg aus Schweich hielt mit vollem Körpereinsatz die Feuerwehrspritze auf das Bild eines brennendes Hauses. "Am besten hat mir neben dem Spritzen das Trommeln gefallen", sagte sie.
Die dreijährigen Zwillinge Frieda und Grete Regnery aus Schweich hatten hochrote Wangen und erzählten stolz von ihren bunten Ketten, die sie aufgefädelt haben. Leonie Schneider aus Schweich, acht Jahre, war hin und weg von den Wasserbomben. "Die waren am coolsten", sagte sie. Tobias, der 14-jährige Jungfeuerwehrmann, half den Kindern, die zu wenig Kraft hatten, den Schlauch mit der Spritze zu halten. Mit dem Wasserstrahl sollten sie einen Tennisball über einen Parcours treiben und mit viel Geschick in ein Loch befördern. Ein anderes Kind, Schnuller lutschend, fuhr mit einem roten Plastikauto einen Berg hinunter - und genoss den kühlenden Fahrtwind in vollen Zügen. Auch für die einjährige Holländerin Isa de Graaf waren die Bobby-Cars eine Sensation. Ihr Vater Henk sagte: "In Holland ist es überall flach. Hier auf der Straße lässt sie sich einfach entspannt den Berg runterrollen. Ein riesiger Spaß für sie!" Henk war mit seiner Frau Gerke und seinen beiden Töchtern Mirre und Isa aus einem Feriendorf in Leiwen angereist. Sie machen dort Urlaub und genossen das große Spielfest.Turnen, malen, reiten


"Hier ist ja alles kostenlos", sagte er. "So was gibt es bei uns nur, wenn König Willem-Alexander am 27. April Geburtstag hat."
Trotz der Hitze war aber auch der Waffelstand beliebt bei den Kindern. Im Schatten unter einem großen Zelt schoben indes Yvonne Hacker-Kaya aus Pölich, ihr Sohn Deniz (neun Jahre) und ihre Tochter Leni (sechs Jahre) eine ruhigere Kugel. Leni malte einen Baum auf Leinwand, wie ein richtiger Künstler. Emilian Fauchet (4) ritt auf einem Pferd und fühlte sich wie ein Cowboy. Larissa und Sarah Fuchs (acht und sechs Jahre) sprangen leicht wie Federn in den Himmel: Sie waren begeistert vom Bungee-Trampolin.Geschäfte sind geöffnet



Und auch die Mütter kamen auf ihre Kosten: Während sich die Kinder auf der Amüsiermeile tummelten, konnten die Mamas ganz entspannt in den Schweicher Geschäften bis 16 Uhr shoppen gehen.
Das Spielfest hat der Schweicher Gewerbeverein organisiert. Neben Spielen für die Kinder gab es auch Mitmach- und Erlebnisstationen sowie Vorführungen, wie das Trommeln der Levana Schule oder eine Modelleisenbahnausstellung.