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Weihnachtsmarkt und offener Adventssonntag ziehen am Wochenende Zehntausende in die Innenstadt von Trier

Weihnachtsmarkt und offener Adventssonntag ziehen am Wochenende Zehntausende in die Innenstadt von Trier

Jubel beim Trierer Einzelhandel nach dem ersten Adventswochenende: Auf einen umsatzstarken Samstag folgte nochmals mit vollen Straßen und Geschäften der verkaufsoffene Sonntag. Dreh- und Angelpunkte an beiden Tagen waren der Weihnachtsmarkt und die Kornmarkt-Eisbahn.

Trocken-kaltes Wetter, das Lust auf neue warme Wintersachen macht, dazu ein vorweihnachtliches Flair in der beleuchteten Trierer City: die perfekte Mischung für den erfolgreichen Einstieg ins große Trierer Vorweihnachtsgeschäft. Schon am Samstag drängen Zehntausende kauffreudige Besucher in die Innenstadt. So geht es dann auch am Sonntag weiter.

Schon gegen 13 Uhr sind am Sonntag alle Parkhäuser voll, obwohl zu diesem Zeitpunkt sogar die Trier Galerie noch verhältnismäßig leicht durchschritten werden kann. Eine Stunde später sind dann auch die Straßen und Geschäfte voll - ein Durchkommen am Hauptmarkt ist nur mit Mühe und Geduld möglich.

Auch rund um die Eisbahn auf dem Kornmarkt wird es eng. Fast schon zu viel des Guten, finden einige Besucher. Etwa das Ehepaar Grafen aus Kastellaun/Hunsrück. "Wir kommen jedes Jahr nach Trier zum Weihnachtsmarkt und zum offenen Sonntag, doch manchmal wird es zu eng", meinen sie. Über eine Stunde hätten sie benötigt, um Platz in einem Parkhaus zu finden. Erstmals in Trier sind Demcy Stevens und Dannie Uyctersprod aus Brüssel. Die beiden Wochenendtouristinnen sind wegen des Weihnachtsmarkts angereist und freuen sich nun, dass es als Draufgabe noch einen offenen Sonntag gibt. Henk Meyer kommt aus Valkenburg/Niederlande: "Ich sehe den Weihnachtsmarkt zum ersten Mal, und ich bin wirklich begeistert", sagt Meyer. "Hier herrscht eine wirklich tolle festliche Atmosphäre."

Die Freude ist auch beim Einzelhandel spürbar. Etwa bei Sabine Clabbers, Geschäftsführerin der Galeria Kaufhof in der Simeonstraße. "Wir sind sehr zufrieden mit diesem Tag. Und das nach einem schon umsatzstarken Samstag. Das Wetter spielt mit, endlich gehen nach wochenlanger Flaute auch die warmen Wintersachen. Geschenke sind der zweite große Faktor", sagt Clabbers auf Anfrage. Auffallend seien die vielen Besucher aus Belgien und Frankreich, "weil sie in Trier Weihnachtsflair mit Shoppen verbinden können".

Die sieht Gerd Guillaume, Vorsitzender der Trierer City-Initiative, nicht anders: "Die Eisbahn und der Weihnachtsmarkt, aber auch die neue Beleuchtung machen Trier zur Einkaufs- und Erlebnisstadt der Großregion." Dieses Adventswochenende sei für den Trierer Handel ein vielversprechender Start in das Weihnachtsgeschäft gewesen. Guillaume bedauert nur, dass ein direkter Vergleich zum Vorjahr nicht möglich ist, denn "wegen der gesetzlichen Regelung ist ein verkaufsoffener Adventssonntag nur im November erlaubt, was etwa alle drei Jahre möglich ist".