Wein als Kulturgut

Die Gemeinschaft Deutschsprachiger Weinbruderschaften hat einen Kulturpreis verliehen.

Trier (csp)Die Gesellschaft für die Geschichte des Weines hat in Trier den Weinkulturpreis der Gemeinschaft Deutschsprachiger Weinbruderschaften erhalten.
Die Gesellschaft für die Geschichte des Weines setzt sich hauptsächlich mit der Erforschung und Erklärung der Geschichte und Kultur des Weines auseinander. Während viele Menschen Wein nur als Genussgut betrachten, möchte der Verein die facettenreiche Weingeschichte und die Bedeutung des Weines als Kulturgut nicht in Vergessenheit geraten lassen. Die Gesellschaft bietet allen, die sich beruflich mit Wein beschäftigen, eine Plattform für den gemeinsamen Wissensaustausch. Ebenfalls ist der Verein Herausgeber der umfangreichsten Bibliografie zur Geschichte und Kultur des Weines in Deutschland. An der Hochschule Geisenheim pflegt der Geschichtsverein eine weingeschichtliche Bibliothek.
Der Weinkulturpreis wird von der Gemeinschaft Deutschsprachiger Weinbruderschaften für hervorragende kulturelle Leistungen in der Geschichte des Weines, aber auch im Weinbau, in der Ausbildung und Fortbildung der Winzer verliehen. Die Gesellschaft für die Geschichte des Weines hat außerdem einen wissenschaftlichen Beirat, der für ein hohes wissenschaftliches Niveau bei der Veröffentlichung von eigenen Schriften sorgt.
Die Mitglieder des Geschichtsvereins sind alle Weinenthusiasten und kommen aus den verschiedensten Lebensbereichen und Berufszweigen. Die Eheleute Gitmans kommen aus Ostfriesland und sind Kinder- und Jugendärzte, die durch ihre Freunde auf den Verein aufmerksam geworden sind.
"Uns gefallen besonders die Vorträge, Tagungen und Führungen des Vereins. Die Kombination von Weininteressierten und Fachleuten sorgen für erlebnisreiche Veranstaltungen", erzählt das Ehepaar im Gespräch mit dem TV.

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