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TRIER-NORD. Man schreibt das Jahr 1965 und Trier befindet sich mitten im Jahrzehnt des Baufiebers: Straßen, Brücken, Verwaltungsgebäude und private Großprojekte - viel entstand im zweiten Jahrzehnt nach dem Weltkrieg.

Dies galt auch für eine der wichtigsten Verkehrsadern in Richtung Norden, der "Neuen Zurmaiener" Straße, die etwa ab Höhe der Einmündung Maarstraße bis Georg-Schmitt-Platz als vierspurige Parallele zur "Alten Zurmaiener Straße" angelegt wurde. Das Foto vom "großen Durchbruch", der quer durch Felder und ehemalige Schrebergärten führte, entstand im Sommer 1965 (links). Auch weiter in Richtung Norden zog sich die Baustelle hin - vorbei an Nordbad, Ex-Haus und Stadion. Dort wurde die bestehende Trasse der Zurmaiener Straße auf vier Spuren erweitert. Ebenfalls im Bau befand sich 1965 das Cusanus-Haus, erkennbar am linken Rand des historischen Bildes. Die jüngeren Bände zu der Serie sind in den Presse-Centern des TV und im Buchhandel erhältlich.(f.k.)/Foto alt: TV-Archiv/neu: Josef Tietzen

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