WEISST DU NOCH?

TRIER. Tristesse bestimmt die Fleischstraßen-Szenerie des Jahres 1960: Ein noch unverputzter Nachkriegs-Neubau von einfallsloser Architektur und eines der damals typischen, noch nicht über das Erdgeschoss hinaus gediehenen Geschäftshäuser. Die Lücke zwischen diesen Bauten füllt eine grob zusammengezimmerte Bretterbude mit Gemüseangebot. Bei aller Betrübnis strahlt das Bild dennoch Hoffnung aus - immerhin ist die alt bekannte Buchhandlung nach den Wirren des Krieges wieder an ihren angestammten Platz zurückgekehrt. Die Fleischstraße heute: Eine Geschäftszeile, wie sie in vielen deutschen Städten in ähnlicher Gestalt zu finden ist. Eine gewisse Uniformität ist an die Stelle der oft überbordenden Fantasie wilhelminischer Architekten getreten, die sich um die Jahrhundertwende in deutschen Geschäftsstraßen austobten. Dem hatte der Krieg auch in der Trierer Fleischstraße ein Ende bereitet. Die Bände zu der Serie sind in den TV -Presse-Centern und im Buchhandel erhältlich.Lü./Fotos: TV -Archiv/Josef Tietzen

TRIER. Tristesse bestimmt die Fleischstraßen-Szenerie des Jahres 1960: Ein noch unverputzter Nachkriegs-Neubau von einfallsloser Architektur und eines der damals typischen, noch nicht über das Erdgeschoss hinaus gediehenen Geschäftshäuser. Die Lücke zwischen diesen Bauten füllt eine grob zusammengezimmerte Bretterbude mit Gemüseangebot. Bei aller Betrübnis strahlt das Bild dennoch Hoffnung aus - immerhin ist die alt bekannte Buchhandlung nach den Wirren des Krieges wieder an ihren angestammten Platz zurückgekehrt.

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Foto: TV-Archiv

Die Fleischstraße heute: Eine Geschäftszeile, wie sie in vielen deutschen Städten in ähnlicher Gestalt zu finden ist. Eine gewisse Uniformität ist an die Stelle der oft überbordenden Fantasie wilhelminischer Architekten getreten, die sich um die Jahrhundertwende in deutschen Geschäftsstraßen austobten. Dem hatte der Krieg auch in der Trierer Fleischstraße ein Ende bereitet. Die Bände zu der Serie sind in den TV -Presse-Centern und im Buchhandel erhältlich.Lü./Fotos: TV -Archiv/Josef Tietzen