Weitere Dreckschleuder

Zum Bericht "Die Grünen stehen allein da" (TV vom 20. Dezember):

Diese Entscheidung der Mehrheit des Trierer Rates für einen energiepolitischen Dinosaurier wird der von allen Parteien gewünschten Erfüllung der Klimaziele nicht gerecht. Zumindest auf Bundesebne. Mit Bali haben sich, wenn auch nicht ausreichend grundiert, alle Staaten der Reduktion des CO{-2}-Ausstoßes verpflichtet. Nun dieses Engagement im Trierer Stadtrat für eine weitere Dreckschleuder.Es ist ja nicht die einzige, die in Hamm entsteht - 45 weitere neue werden in Deutschland bis 2025 geplant und gebaut. Hier wird mit Menschenverdummung Politik gemacht. Es ist doch ein Irrsinn zu glauben, mit einer Beteiligung in Hamm würde den Trierer Bürgern ein energiepolitisches Weihnachten beschert werden. CDU, FDP und UBM haben mit ihrer Steilvorlage die Trierer Stadtwerke ermächtigt, sich eine circa 13-prozentige Scheibe am Profitkuchen der RWE abzuschneiden. Diese Beteiligung wurde und wird mit jährlich immer höheren Strompreisen, die die Verbraucher zahlen müssen, finanziert. Wem also nutzt dies? Nur der RWE, ein bisschen den Stadtwerken. Dem Bürger gar nichts. Karl-Georg Schroll, Trierkommunalpolitik