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Weltbewegendes in vier Minuten

Weltbewegendes in vier Minuten

Seit zehn Jahren gehört Monsignore Stephan Wahl, Kommunikationsdirektor des Bistums Trier, als mittlerweile Dienstältester zum Sprecherteam der Sendung "Das Wort zum Sonntag". Es falle ihm nicht schwer, Themen dafür zu finden, sagt er anlässlich seines Jubiläums.

Trier. (red) Das "Wort zum Sonntag" ist neben der Tagesschau die älteste Fernsehreihe im Deutschen Fernsehen. Die erste Folge der christlichen Predigt am Samstagabend lief im Jahr 1954. Auch im "Chat zum Sonntag", den Stephan Wahl seit dem vergangenen Jahr im Anschluss an die Fernsehsendung im Internet anbietet, sieht er eine Möglichkeit, "mit Menschen ins Gespräch zu kommen, die sonst wenig mit Kirche zu tun haben." Die nächste Sendungen mit Stephan Wahl sind am 21. Februar um 22.35 Uhr und am 28. Februar um 22.05 Uhr in der ARD.

In dem Interview mit der Bistumszeitung "Paulinus" macht Monsignore Wahl deutlich, dass das "Wort zum Sonntag mehr sein müsse als "ein wohl formuliertes humanistisches Allerweltswort, das jeder sagen kann." Für Wahl sollte das "Wort zum Sonntag" eine Medienausgabe der Kanzel sein, und zwar "einer guten Kanzel". Auch nach zehn Jahren gibt es für den Sprecher "Themen genug. Das Leben ist voll davon." Schwierig sei es aber zuweilen, manches Wichtige in nur vier Minuten auf den Punkt zu bringen. Dabei seien auch einige Themen tabu. So sollte sich das "Wort zum Sonntag" etwa nicht zu "Streitpunkten bei anderen Konfessionen" äußern, und auch die Einmischung in konkrete parteipolitische Debatten verbiete sich.