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Wenig zu meckern bei Corona-Kontrollen in Trier

Corona : Wenig zu meckern bei Corona-Kontrollen in Trier

Die Stadtverwaltung Trier hat mehr als 80 Betriebe überprüft. Was dabei im Mittelpunkt stand und welche Konsequenzen die Ergebnisse haben.

„Geimpft, genesen, getestet?“ Diese Frage sollte zum Standardrepertoire beim Besuch von Gaststätten, Kinos oder dem Friseur gehören. Denn aufgrund der Corona-Pandemie gelten unter anderem in Gastronomie und Gewerbe Regeln, um mögliche Infektionen einzudämmen. Die Einhaltung dieser Bestimmungen hat das Ordnungsamt Trier nun kontrolliert.

Insgesamt überprüften Mitarbeiter des Kommunalen Vollzugsdienst und die Gewerbebehörde des Ordnungsamts zwischen dem 13. und 20. Oktober 81 Betriebe. Im Einzelnen überprüften sie 60 Betriebe aus der Gastronomie und dem Gewerbe, 17 Frisöre und vier Nagelstudios auf die Einhaltung der vom Land vorgegebenen Corona-Regeln. Dazu zählen in der Gastronomie unter anderem die Pflicht zur Kontaktdatenerfassung und ein Hygienekonzept. Beim Frisör gilt unter anderem die Maskenpflicht. Auch die Kontaktdaten müssen erfasst werden. Zudem wurde kontrolliert, ob die Gäste geimpft, genesen oder getestet sind. In Geschäften überprüfte das Ordnungsamt unter anderem, ob das Abstandsgebot von 1,50 Meter und die Personenbegrenzung eingehalten werden.

Nach Auskunft von Christian Schnur, stellvertretender Leiter des Ordnungsamts, fällt die Bilanz der Kontrollen überwiegend positiv aus. Nur in wenigen Fällen stellten die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Verstöße fest, die überwiegend auf Unwissenheit der Betreiber zurückzuführen waren. Schnur: „Wir haben diese über die aktuell geltenden Bestimmungen belehrt und werden beanstandete Betriebe erneut überprüfen. Sollten die Mängel dann weiterhin gegeben sein, wird ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.“

Unterm Strich hätte sich Auskunft Schnurs gezeigt, dass die Bestimmungen von der überwiegenden Zahl der Betriebe ordnungsgemäß umgesetzt würden. „Um die Sicherheit der Trierer Bürgerinnen und Bürger weiterhin zu gewährleisten, werden wir auch zukünftig auf die Einhaltung der Bestimmungen achten und stichprobenartige Kontrollen durchführen“, sagt Schnur.