Weniger ist oft mehr

Zur Veranstaltung Rhythm & Wine diese Zuschrift:

Die Organisatoren dieser Veranstaltung haben sicher den Zuspruch total unterschätzt. Anders ist nicht zu verstehen, dass sich vor 19 Uhr eine Schlange von rund 50 Metern zum Eingang quälte. Nach gut einer halbe Stunde Wartezeit hatten wir es zum Einlass geschafft. Dort sahen wir den Grund der Verzögerung: Eine Person kontrollierte die bereits im Vorverkauf erworbene Eintrittskarte und gab pro Person ein Weinglas gegen einen Kostenbeitrag von 3 Euro weiter. Kein Wunder, dass so eine zügige Abwicklung nicht möglich war. Nun schnell zur Weinprobe, denn von der angesetzten Zeit war bereits eine halbe Stunde vergangen. Es wurde ein "Kampftrinken", denn 45 Weine waren zu verkosten. Unter Einsatz aller Körperteile war es tatsächlich möglich, zu den Weinen zu gelangen. Jetzt noch die fruchtsüßen, dann haben wir es doch tatsächlich kurz vor Ende der Verkostung geschafft. Damit ich nicht missverstanden werde: Es geht mir bei der Kritik nicht um die Qualität der Weine, die war überwiegend vorzüglich. Es geht mir vielmehr um die Organisation. Kann nicht beispielsweise wie bei anderen Veranstaltungen im Eintrittspreis (13 Euro) das Weinglas inbegriffen sein? Oder der Einlass eine halbe Stunde früher erfolgen? Nach neunjähriger Erfahrung mit dieser Veranstaltung erwarte ich mehr Professionalität. Auch sollte die Teilnehmerzahl beschränkt werden, denn wie heißt es so schön: Weniger ist oft mehr. Günter Grünewald, Trier. Veranstaltung

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