Wenn das geliebte Tier stirbt

Trier · Trier (red) Es gibt in Trier eine neue Selbsthilfegruppe für Menschen, deren Haustier gestorben ist. Der Tod eines geliebten Tieres kann einem den Boden unter den Füßen wegreißen.

Sogar Verwandte oder Freunde, die vielleicht selbst Tierhalter sind, haben mitunter nur begrenzt Verständnis für den teilweise sehr langen und intensiven Trauerprozess.
Da für viele Menschen heutzutage insbesondere Hunde und Katzen zu einem sehr engen, häufig sogar einzigen Lebensbegleiter geworden sind, ist der Tod ihres treuen Gefährten schmerzhaft. Ein Großteil der Trauernden traut sich allerdings nicht, mit jemandem über seine Gefühle zu sprechen. Ist man doch zu oft belächelt worden, wenn man anfing, sich zu öffnen und darüber zu reden.
In der neuen Selbsthilfegruppe finden Betroffene Möglichkeiten und Chancen, ihren Gefühlen Raum zu geben und zurück zu Kraft und Zuversicht zu finden. Das Motto lautet: gemeinsam statt einsam.
Neben regelmäßigen Gesprächsrunden können auch gemeinsame Aktionen (zum Beispiel Spaziergänge, Wanderungen, Kaffee trinken, Sport) besprochen und umgesetzt werden.
Kontakt für Interessierte: Yvonne Witter, regenbogenbruecke.trier@gmx.de , Telefon 0163/7595013, oder Selbsthilfe Kontakt und Informationsstelle (Sekis), E-Mail kontakt@sekis-trier.de , Telefon 0651/141180.