Wenn die Chemie stimmt

Ein Schüler des Max-Planck-Gymnasiums Trier nimmt in Mainz den ersten Preis für seine Arbeit entgegen. Auch die Schule wird ausgezeichnet.

Trier/Mainz (red) Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) und die Dr.-Hans-Riegel-Stiftung haben die Dr.-Hans-Riegel-Fachpreise für besonders gute vorwissenschaftliche Arbeiten von Schülern aus ganz Rheinland-Pfalz verliehen. Neben den rund 6500 Euro Preisgeld ermöglichen die Fachpreise den Zugang zu kostenlosen Seminaren und Konferenzen. Die Stiftung des ehemaligen Haribo-Mitinhabers Dr. Hans Riegel engagiert sich besonders in der Bildungsförderung.
Es wurden auch in diesem Jahr wieder viele Schülerarbeiten in den Fächern Chemie, Geografie, Informatik, Mathematik und Physik eingereicht. Eine Experten-Jury der Mainzer Uni bewertete die Arbeiten nach wissenschaftlichen Kriterien, wobei besonders kreative Themenstellungen sowie ein deutlich erkennbarer praktischer Eigenanteil (zum Beispiel in Form von Experimenten) wichtig waren. Die Dr.-Hans-Riegel-Fachpreise sind in jedem Fach dotiert mit jeweils 600 Euro für den ersten Platz, 400 Euro für den zweiten Platz und 200 Euro für den dritten Platz.
Zudem erhalten die Schulen der Erstplatzierten einen Sachpreis in Höhe von rund 250 Euro als Anerkennung für die Betreuung der Schülerarbeiten durch die jeweiligen Fachlehrer.
Zu den Preisträgern im Fach Chemie gehören Philipp Müller vom Max-Planck-Gymnasium in Trier mit dem Thema "Modellierung und Verbesserung eines Lithium-Ionen-Akkumulators" (erster Platz) sowie Lukas Schmitt vom Gymnasium Konz mit dem Thema "Organische Elektronik - Bau, Untersuchung und Nutzung eines polymerbasierten, elektrochromen Fensters und einer organischen Solarzelle" (zweiter Platz).
Den Sachpreis für die Schülerförderung erhielt das Max-Planck-Gymnasium in Trier.