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Wenn's brennt, sind sie zur Stelle: Welschbilliger Wehren proben Einsatz

Wenn's brennt, sind sie zur Stelle: Welschbilliger Wehren proben Einsatz

Es brennt am Rand von Welschbillig. Ei ne Lagerhalle steht in Flammen. Zwei Menschen sind darin eingeschlossen. Dieses Szenario haben rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr Welschbillig und der Ortsteilwehren Hofweiler, Ittel und Möhn vorgefunden. Allerdings war dies kein Ernstfall, sondern ihre Abschlussübung, die die Beteiligten professionell gemeistert haben.

Welschbillig. Alarm: Ein Brand ist in einer Düngemittel-Lagerhalle der Firma LSL Agri am Ortsrand von Welschbillig ausgebrochen. Neben der Feuerwehr Welschbillig rücken auch die Ortsteilwehren aus Hofweiler, Ittel und Möhn aus.
Durch das Feuer ist im Inneren der Halle viel Rauch entstanden. Zwei Mitarbeitern ist der Weg ins Freie versperrt. Mehrere Rettungstrupps, ausgerüstet mit Atemschutzgeräten, werden deshalb zur Suche der Personen im Inneren der Halle eingesetzt. Die Eingeschlossenen können gerettet werden, die dafür ausgebildeten Wehrleute übernehmen deren Erstversorgung.
Parallel zur Menschenrettung richten andere Wehrleute die Wasserversorgung ein, die sie benötigen, damit ihre Kollegen von den Ortsteilfeuerwehren beginnen können, an der Gebäudevorderseite und hinter der Halle das Feuer zu löschen.
Um den Brand zu bekämpfen und das Nachbargebäude zu schützen, setzen sie sogenannte B-Strahlrohre ein. Insgesamt sind mehr als 50 Einsatzkräfte an der Unglücksstelle.
Zum Glück ist das nur eine Übung. Der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Trier-Land, Herbert Feltes, dankte für die gelungene Übung, aber auch die Arbeit, die die Wehrleute bei realen Einsätzen im Jahr 2012 geleistet haben. Ortsbürgermeister Werner Olk lobte besonders die reibungslose Zusammenarbeit der Ortsteilwehren. red