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Wer wird Millionär: Trier ist Thema in der Quizsendung

Fernsehen : Wer wird Millionär: Chinesische Touristen in Trier bringen Jauch auf eine persönliche Zusatzfrage

Auch wenn die Frage mit seiner Heimatstadt zu tun hatte, war der Kandidat aus Trier bei „Wer wird Millionär?“ ziemlich ratlos. Hätten Sie die Antwort sofort gewusst?

Bei „Wer wird Millionär?“ hat man schon über viele Orte etwas lernen können. Dieses Mal war Trier an der Reihe. Nicht etwa, weil sich die Redaktion spannende Fragen zur Stadt ausgedacht hatte. Vielmehr war es Günther Jauch, der mit einem der Kandidaten ins Reden kam und daraufhin etwas in der Familiengeschichte gekramt hat. In der Stadt an der Mosel, nicht weit entfernt von seinem heutigen Weingut an der Saar, war ein Vorfahre nämlich quasi an einem weltgeschichtlichen Ereignis beteiligt.

Eine Chance auf die Million erhielt dieses Mal unter anderem Christian Alt aus München, der als Produzent von Podcasts arbeitet. Später verrät Jauch auch noch, dass der Kandidat aus Trier stammt, und deshalb hat der Moderator auch kurz darauf noch mehr zu erzählen.

Chinesische Touristen in Trier bringen Günther Jauch auf seine Familiengeschichte

Wie die beiden Männer nun auf das folgende Thema gekommen sind, ist nicht leicht zu sagen. Eigentlich ging es um Christian Alts gewaltige Schuhgröße. Als Jauch dann dessen Vergangenheit in Trier anspricht, erinnert sich Christian Alt an ein paar skurrile Erfahrungen mit asiatischen Touristen in der ältesten Stadt Deutschlands. Die waren nämlich von seinen sehr großen Füßen beeindruckt und haben auch mal Bilder machen wollen. Das kann Jauch sich offenbar gut vorstellen, denn ein bisschen Ahnung hat er ja auch von der Stadt.

„Trier wimmelt tatsächlich insbesondere von chinesischen Touristen“, weiß der Moderator zu erzählen. „Weil sie große Karl-Marx-Verehrer sind. Er ist ja da geboren.“ Bei einem echten Trierer möchte Jauch dann wohl kontrollieren, wie es um die Heimatkunde bestellt ist. Vielleicht möchte er aber auch nur wissen, wie gut man ihn persönlich inzwischen kennt. Jedenfalls fragt er den verdutzten Kandidaten: „Wer hat denn die Geburtsurkunde von Karl Marx 1813 unterzeichnet?“

Unerwartete Frage bei „Wer wird Millionär?“

„Ist das jetzt die nächste Frage?“, möchte Christian Alt wissen. Gut für ihn, dass es nicht so ist, denn die Antwort will ihm einfach nicht einfallen. Und auch nicht, dass es eigentlich 1818 heißen müsste. Oder hat der Moderator nur undeutlich gesprochen bei der Jahreszahl?

„Das war mein Ur-Ur-Ur-Urgroßvater“, berichtet Jauch. Der Vorfahre hat die Geburtsurkunde nämlich damals als zweiter Bürgermeister von Trier unterschrieben. Für so manchen Zuschauer bei „Wer wird Millionär?“ könnte das eine Neuigkeit gewesen sein.

In Trier hat sich diese Geschichte natürlich längst rumgesprochen. Dabei weiß Jauch auch erst seit ein paar Jahren davon. „Seitdem, immer wenn Marx ein Jubiläum hat, darf ich diese Urkunde vorlesen“, erklärt er weiter.

Karl Marx: Günther Jauch liest Geburtsurkunde vor

Auch bei Christian Alt kommt zwischendurch die Erinnerung wieder hoch. „Ich habe bei Wikipedia gelesen, dass der auch für den Palastgarten in Trier gesorgt hat“, meint der Kandidat. Damit liegt er zwar falsch, ist aber auch nahe dran an der Wahrheit. „Das war wieder ein anderer. Das war ein Urgroßonkel“, korrigiert Jauch.

Kandidat aus Trier verlässt „Wer wird Millionär?“ mit falscher Antwort

Auch an einer der echten Fragen von „Wer wird Millionär?“ hat sich Christian Alt letztlich die Zähne ausgebissen. Als es um 16.000 Euro ging, wählte er den Zusatzjoker, weil er nicht wusste, für welche der genannten Krankheiten es noch keine Impfung gibt. Der Kandidat vertraute auf einen falschen Tipp aus dem Publikum und ging mit 500 Euro nach Hause.