Werkzeug des Herrn

KERNSCHEID. (jeg) Die Feier der Heiligen Messe und der anschließende Umtrunk umrahmten den Festakt, in dem Heinz Feiler sein goldenes Priesterjubiläum feierte.

Heinz Feilzer wurde am 10. Januar 1928 in Münstermaifeld geboren. Schon im Alter von 15 Jahren wurde er als Luftwaffenhelfer eingesetzt. Erst drei Jahre später konnte er den Unterricht am Gymnasium wieder aufnehmen., 1948 bestand er das Abitur. Es folgten Studien an den Theologischen Fakultäten in Trier und München. Am 3. April 1954 wurde er vom damaligen Bischof Matthias Wehr im Hohen Dom zu Trier zum Priester geweiht. Von 1957 bis 1966 war er Diözesanjugendseelsorger für das Bistum. Diese Zeit, während der er mit vielen jungen Menschen insbesondere im Jugendbildungszentrum Marienburg arbeitete, bezeichnet der Jubilar als eine seiner beruflichen Höhepunkte während seiner 50-jährigen Tätigkeit. Seine engagierte Arbeit mit vielen jungen Menschen als Diözesanjugendseelsorger folgten 1966 weitere pastoraltheologische und sozilogische Studien an der Universität Bonn, die an der Universität Wien mit der Promotion zum Doktor der Theologie abgeschlossen wurden. In dieser Zeit wirkte er als Pfarrer in Lind an der Ahr. Im Zeitraum April 1971 bis zur Berufung auf den Lehrstuhl für Pastoraltheologie an der Theologischen Fakultät Trier 1972, war er Regionaldekan in der Region Mosel-Eifel-Hunsrück mit Sitz in Wittlich."Er hat für jeden ein offenes Ohr”

Auf die Bitte des damaligen Pfarrers Günther Weber übernahm er seit 1985 die Sonntagsgottesdienste in der Filialgemeinde Kernscheid. Am 28. April 1985 feierte er die erste Messe in Kernscheid. Seitdem engagiert er sich in der Pfarrei. Ihm sei es gelungen, junge Menschen für die kirchliche Arbeit zu begeistern. Auch das Schicksal Kranker und Alter liege ihm am Herzen. "Er ist ein Werkzeug des Herrn," betonte der Irscher Pastor Heinen in seiner Festpredigt. Feilzer habe vielen Menschen geholfen, und es sei ihm gelungen, Menschen um den Altar zu versammeln und sie für die Kirche zu begeistern. "Er hat für jeden ein offenes Ohr", betonte Ortsvorsteher Horst Freischmitt in seiner Ansprache. Sein größtes Ziel bestehe darin, in Gemeinschaft mit vielen Menschen leben zu können.

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