Von den Besatzungstruppen zwangsverpflichtet, ins Gefängnis gesteckt, bei ihrem Rückzug verschleppt und immer wieder in lebensbedrohliche Situationen gebracht: Charles Zimmer, dem die Nazis fünf Jahre seines Lebens raubten, hätte allen Grund gehabt, Deutschland und die Deutschen auf ewig zu hassen. Doch der damals 83-jährige Echternacher differenziert in einem Gespräch, das der Trierische Volksfreund 1994 mit ihm führte: „Schweinehunde gab und gibt es auf der ganzen Welt. Aber was ich 1944/45 in Trier erlebte, hat mir den verloren gegangenen Glauben an das Gute im Menschen zurückgegeben.“
Vor 75 Jahren Wie der von Nazis verschleppte Charles Zimmer Weihnachten 1944 in Trier erlebte
Trier · Die Geschichte von Schnaps-Michel und seinem Zaubertrank: Wie der von den Nazis verschleppte Luxemburger Charles Zimmer Weihnachten 1944 in einer Felsenhöhle in Trier-Heiligkreuz erlebte.
23.12.2019
, 17:03 Uhr