30 Nester entfernt Eichenprozessionsspinner: So kämpft Trier gegen die nervige Raupe

Trier · Ihre feinen Härchen jucken und können schwere Allergien und Husten auslösen: An mehr als 30 Orten im Stadtgebiet haben Eichenprozessionsspinner ihre Nester gebaut. Wo man achtgeben sollte und was die Stadt unternimmt.

An mehr als 30 Bäumen im Trierer Stadtgebiet haben sich die giftigen Raupen des Eichenprozessionsspinners in gefährlicher Nähe zum Menschen angesiedelt. Die Nester sollen von Fachfirmen entfernt werden.  (Archivfoto)

An mehr als 30 Bäumen im Trierer Stadtgebiet haben sich die giftigen Raupen des Eichenprozessionsspinners in gefährlicher Nähe zum Menschen angesiedelt. Die Nester sollen von Fachfirmen entfernt werden. (Archivfoto)

Foto: Florian Blaes

Meisen sind derzeit ziemlich gute Freunde des Trierer Amts „StadtGrün“. Denn die Singvögel fressen gerne die Raupen des Eichenprozessionsspinners (EPS). Deswegen hat die Verwaltung in den vergangenen Jahren auch schon vermehrt Nistkästen für die natürlichen Fressfeinde der giftigen Insekten im ganzen Stadtgebiet aufgehängt. Überall, wo die grau-schwarz gestreiften Larven des Nachtfalters es trotzdem schaffen, ihre Nester in direkter Nähe des Menschen zu bauen, muss die Stadtverwaltung dagegen stärker eingreifen.