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Wieder freie Fahrt in Gusterath

Wieder freie Fahrt in Gusterath

Gute Nachricht für Autofahrer in Gusterath: Der Straßenausbau im Baugebiet Langflur und an der Ringstraße ist beendet - deutlich früher als vorgesehen. Weil die Arbeiten zudem günstiger waren als kalkuliert, will der Ortschef heute mit den Anwohnern über eine Bepflanzung und Verkehrsberuhigung diskutieren.

Gusterath. Anfang Mai dieses Jahres haben die Arbeiten zum Endausbau der Johann-Berens-Straße im Gusterather Neubaugebiet Langflur begonnen. Mitte Oktober sollte das mit Gesamtkosten von 327 913 Euro veranschlagte Projekt fertiggestellt sein. Darin inbegriffen war ein Vollausbau der an das Baugebiet angrenzenden Ringstraße. Auf einem 320 Meter langen Teilstück zwischen der Einmündung Sauerborn und Hellmuth-Lemm-Straße wurde der Straßenbelag erneuert - nicht nur die obere Asphaltschicht, sondern auch die darunter liegenden Frostschutzschichten bis zu einer Tiefe von etwa 80 Zentimetern. Zudem wurden neue Gehwege angelegt.
Zur Freude der Bewohner und Autofahrer konnte der Ausbau jetzt wesentlich schneller abgeschlossen werden als ursprünglich vorgesehen. Sechs Wochen haben die Arbeiter aufgeholt. Auch die Busse der Stadtwerke Trier müssen deshalb nicht mehr umgeleitet werden - sie hatten während der Vollsperrung der Ringstraße ihre übliche Route durch den Ort geändert.
Dass es nun doch etwas zügiger ging mit dem Ausbau, erklärt die ausführende Straßenbaufirma Franz Lehnen KG aus Sehlem damit, dass die Gusterather sich strikt an Parkverbote und andere Auflagen während der Bauzeit gehalten hätten.
Eine weitere gute Nachricht für die Anwohner teilt Ortsbürgermeister Alfred Bläser mit: Nach seiner Auskunft sind "noch einige Tausend Euro der veranschlagten Gesamtkosten übrig". Über ihre Verwendung sollen die Bürger mitentscheiden. Die Ortsgemeinde lädt daher alle Bewohner des Neubaugebiets Langflur am heutigen Donnerstag ab 19.30 Uhr ins Gusterather Bürgerhaus ein. Sie sollen mit den Gemeindevertretern unter anderem über die endgültige Verkehrsführung, eventuell mögliche Verkehrsberuhigungselemente und eine zusätzliche Bepflanzung diskutieren.
Der Gemeinderat hatte bereits beschlossen, demnächst an der Ringstraße eine mobile Geschwindigkeitsanzeige aufzustellen. In der vielbefahrenen Ortsstraße gilt Tempo 30. Nach Ansicht einiger Anwohner gibt es jedoch zu viele Autofahrer, die sich nicht an dieses Limit halten. anf