Wissen, das sich lohnt

Mit der Teilnahme an der bundesweiten Ausschreibung "Wirtschaftswissen im Wettbewerb" hat der Kreis Junger Unternehmer (KJU) Trier auch 2007 wieder das Wirtschaftswissen der Acht- und Neuntklässler an den Schulen in der Region getestet. Der Trierer Lukas Faber, Schüler des Max-Planck-Gymnasiums (MPG), gewann den Regionalentscheid und darf nun in Kaiserslautern an der Endausscheidung teilnehmen.

Longuich/Wittlich. Was ist ein Geschäftsprozess? Was ist das Kyoto-Protokoll? Wer oder was ist die Sozialwahl? Diesen und ähnlichen Fragen aus den Themenbereichen Ausbildung, Unternehmen, Internationales, Politik, Allgemeinbildung, Arbeit und Soziales haben sich 289 Teilnehmer aus insgesamt fünf Schulen des Bezirks Trier gestellt. Aus den vollständig richtig oder nur mit einer geringen Fehlerquote beantworteten Lösungsbögen wurden elf Regionalsieger im Losverfahren ermittelt: Pascal Burg (Reil), Lukas Faber (Trier), Matthias Fiedler (Waldkönigen), Lilli Golembusch (Laufersweiler), Saskia Hoff (Longuich), Markus Jacobi (Osann-Monzel), Julia Klassen (Trier), Stefanie Kohl (Neumagen-Dhron), Max Resch (Trier), Lena Thomas (Wittlich) und Alexander Wagner (Hetzerath) wurden von KJU-Geschäftsführer Lothar Philippi und dem Beiratsmitglied und Betreuer des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft im KJU, Uwe Borgers, nicht nur mit Urkunden ausgestattet. Für ihre Leistung wurden die Jugendlichen durch den KJU außerdem mit einem Scheck in Höhe von 50 Euro pro Preisträger belohnt.Die Preisverleihung fand kürzlich im KJU-Mitgliedsbetrieb Ladenbau Brand GmbH in Longuich statt. Anschließend wurde das Wirtschaftswissen der Teilnehmer erneut auf die Probe gestellt. Mit der richtigen Beantwortung eines weiteren Fragebogens setzte sich der 14-jährige MPG-Schüler Lukas Faber durch. Er wird die Region Trier nun beim bundesweiten Endausscheid vom 22. bis 24. Februar in Kaiserslautern vertreten. 240 Unternehmer aus der ganzen Region beteiligt

"Bei der Beantwortung der Fragen war das Internet ein wichtiger und hilfreicher Partner", sagt Dorothea Winter vom Max-Planck-Gymnasium in Trier. "Für uns Lehrer ist der Wettbewerb des KJU ein Türöffner, um mit den Schülern und Schülerinnen in eine Welt zu gehen, die sie bisher noch nicht kennengelernt haben." KJU-Vorsitzender Thomas Stiren und der Leiter des Arbeitskreises Schule-Wirtschaft, Uwe Borgers, sind sich einig, dass Wirtschaft alles andere als langweilig, sondern "aufregend und vielfältig" sei. Dem Kreis Junger Unternehmer gehören 240 Jungunternehmer und fördernde Mitglieder aus Industrie, Handel und Dienstleistungen der gesamten Region Trier an. Der KJU will mit seinem Engagement die Akzeptanz für unternehmerisches Handeln verbessern und unterstützen. Insbesondere soll hierbei die Zusammenarbeit zwischen Schulen und Wirtschaft gefördert werden.

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