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Wissenschaftsallianz in Trier gegründet

Wissenschaftsallianz in Trier gegründet

Eine neue Wissenschaftsallianz von 14 Institutionen aus den Bereichen Hochschulen, Wirtschaft, Kirche, Kultur und Verwaltung will dabei helfen, die Zukunftsfähigkeit der Region zu stärken. Eine entsprechende Vereinbarung ist in Anwesenheit von Staatsministerin Doris Ahnen in Trier unterzeichnet worden.

Trier. Besser hätten die äußeren Voraussetzungen nicht sein können. Bei der zweiten Nacht der Wissenschaft von Universität und Hochschule strömten am Freitagabend die Menschenmengen durch die Innenstadt. Sie hatten die Möglichkeit, mehr als 100 Präsentationen zu lauschen, sich experimentell zu beteiligen oder einfach das Fest der Farben zu genießen.
Denn die Kooperation mit der Stadt Trier ließ den City Campus mit dem erfolgreichen Lichterfestival Illuminale verschmelzen. Beide Bereiche inspirierten sich gegenseitig und profitierten zudem von dem Konstantin-Tag am heutigen Samstag. Dieser steht traditionell im Zeichen einer Partnerstadt Triers. Künstler und Gäste aus Xiamen (China) gaben bereits gestern der Großveranstaltung eine besondere und internationale Anmutung.
Als die Kung-Fu-Schüler mit den prachtvollen Löwenkostümen vom Kornmarkt zum kurfürstlichen Palais tanzten, war auch auf der Bühne vor dem Georgsbrunnen etwas Beachtliches passiert: Zwölf Vertreter der wichtigsten Institutionen aus Forschung, Lehre, Wirtschaft und Kultur hatten in Anwesenheit von Doris Ahnen, Staatsministerin für Bildung, Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur in Rheinland-Pfalz, das "Memorandum of Understanding" unterzeichnet. Diese Vereinbarung etabliert die Wissenschaftsallianz Trier.
Mit einer neuen Geschäftsstelle, die an der Universität Trier eingerichtet wird, soll dieser Zusammenschluss in den Schwerpunktthemen kulturelle und (rechts-)historische Tradition, Gesundheit und geografischer Wandel sowie Regional- und Umweltentwicklung agieren. Hauptaufgabe ist es, bestehende und neue Kooperationen der Hochschulen, Forschungseinrichtungen, städtischen und kirchlichen Institutionen sowie Unternehmen, Verwaltungen, Kammern, Verbänden und Initiativen in der Region Trier zu festigen und neu aufzubauen. So soll die Zukunftsfähigkeit der Region Trier gestärkt werden.
Neue Forschungs- und Entwicklungsprojekte sollen dieses Ziel ebenso verfolgen wir nachhaltige Kooperationen. Den meisten Gästen in der Trierer Innenstadt und im von Hunderten Lampions und Lichtinstallationen in Szene gesetzten Palastgarten war die Bedeutung dieses Meilensteins für eine neue regionale Zusammenarbeit gestern vermutlich weniger wichtig, als die unzähligen Angebote der Veranstaltung zu nutzen, auszuprobieren und zu staunen. Straßenkunst und ein stimmungsvolles Musikprogramm auf der Kornmarktbühne und im kurfürstlichen Palais vervollständigten die bunte Palette aus Information, Kultur und Unterhaltung.
Wer den Hauch von China noch einmal erleben will, hat dazu heute die Chance in der Innenstadt. Unter dem Motto "Konstantin lädt ein - Xiamen" locken die Trierer Einzelhändler ihre Kunden.

volksfreund.de/citycampusExtra

Folgende Institutionen beteiligen sich an der Wissenschaftsallianz Trier: Universität Trier, Hochschule Trier, Theologische Fakultät Trier, Rheinisches Landesmuseum, Stadtmuseum Simeonstift Trier, Museum am Dom, Handwerkskammer Trier, Industrie- und Handelskammer (IHK) Trier, Bundesagentur für Arbeit, Initiative Region Trier, Europäisches Forum für Bildung und Forschung im Gesundheitswesen Trier (EFG), Stadt Trier, Bistum Trier, Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) Trier. Die Geschäftsstelle der Wissenschaftsallianz wird an der Universität Trier eingerichtet. r.n.