Wissenswertes über den Karrierestart bei der Post

Wissenswertes über den Karrierestart bei der Post

Neuntklässler der Grund- und Realschule plus Waldrach haben im Rahmen des TV-KLASSE!-Projekts einen Infotag über die Ausbildung bei der Post gewonnen. Zudem haben sie das Briefzentrum im Trierer Hafen besichtigt.

Trier/Waldrach. Was bitte ist ein FKEP? Diese Frage können die Schüler der Klasse 9 b der Grund- und Realschule plus Waldrach jetzt aus dem Eff-Eff beantworten. Denn sie erhielten alle Informationen zu dem Berufsbild, das früher Briefträger hieß und heute Fachkraft für Kurier-, Express- und Postdienstleistungen, kurz FKEP, heißt. Karin Reichert, die Schulsozialarbeiterin der Schule, hatte sich beim TV-KLASSE!-Projekt beworben und ihre Klasse wurde als eine von zwei Gewinnern im Rahmen des Ausbildungsinformationstages von KLASSE!-Partner Deutsche Post/DHL gezogen.
Nun haben die Schüler, die sich allesamt gerade intensiv mit den Themen Ausbildung und Berufsfindung befassen, das Briefzentrum im Trierer Hafen besichtigt und von Post-Ausbildungsleiter Otmar Becker Wissenswertes über den Karrierestart bei der Post erhalten. So zum Beispiel, dass man als FKEP ziemlich sportlich sein muss, denn in der Regel trägt man die Briefe zu Fuß oder mit dem Fahrrad aus. Becker selbst wählt unter den Bewerbern die künftigen Azubis aus, deswegen erläuterte er auch vieles zum Thema Vorstellungsgespräch, aber vor allem über den Alltag eines Zustellers und die schulischen Qualifikationen.
Zwei Filme - darunter einem, der von früheren Auszubildenden des Standorts Trier gedreht wurde - rundeten die Präsentation ab, in der auch erläutert wurde, was Azubis verdienen und wie die Chancen nach dem Ende der Ausbildung sind. Im Briefzentrum Trier werden die FKEP für die gesamte Region (bis in die Eifel und nach Wittlich) ausgebildet. Großer Wert wird darauf gelegt, dass die Azubis eine möglichst heimatnahe Verwendung haben. Bundesweit bildet die Post pro Jahr 1200 Jugendliche aus, die meisten als FKEP.
Im Anschluss an das Thema Ausbildung erlebten die Neuntklässler aus Waldrach bei einer Besichtigung hautnah, wie im Briefzentrum Trier gearbeitet wird. Dort werden täglich bis zu 30 000 Briefe bearbeitet. Entweder jene, die in der Region aufgegeben wurden, oder jene, die für die Region bestimmt sind. Zudem ist das Briefzentrum in Trier auch für die Sortierung der gesamten Post aus Deutschland nach Luxemburg zuständig. BP