Wohnen und wohlfühlen

Die Gartenmesse Diga in den Trierer Messehallen haben rund 8500 Garteninteressierte besucht. Sie konnten sich an drei Tagen bei 70 Ausstellern über aktuelle Trends informieren. Veranstalter, Aussteller und Besucher waren mit dem Verlauf der Messe sehr zufrieden.

Während draußen noch der Winter die Region fest im Griff hat, strömen die Gartenliebhaber in die Trierer Messehalle. Sie besuchen die Gartenmesse Diga und wollen sich informieren, welche Neuigkeiten es rund um den Garten gibt.

In einem Meer von Blumenzwiebeln steht Oliver Rotter. Der Unternehmer aus der Nähe von Berlin berät Garteninteressierte, wie sie mit den Zwiebeln umgehen müssen, wie die Böden beschaffen sein sollten und erklärt ihnen, wie die Blumen bei der Blüte aussehen.

Wenige Meter weiter erklärt Floristin Eleonore Schick in ihrem Vortrag rund 60 Zuhörern, wie sie Rosen mit Kerzenwachs haltbarer machen. In einem anderen Vortrag erzählt sie ihren Zuhörern, wie sie mit wenigen Kniffen ihre Wohnung mit Blumenschmuck wohnlicher machen können. Anita Schlederer aus Zendscheid (Eifelkreis Bitburg-Prüm) ist begeistert: "Ich bin mit meinem Mann hier, weil wir uns informieren wollen, wie wir unseren Garten schöner gestalten können." Einige Ideen habe sie schon gesammelt, die sie auch gerne umsetzen möchte.

"Es gab bis jetzt nur eine Beschwerde", sagt Dieter Maier, der Geschäftsführer des Veranstalters, am Sonntagnachmittag. Auch die Aussteller seien mit ihren Geschäften sehr zufrieden. "Gerade für unsere regionalen Anbieter laufen die Geschäfte gut."

Von den 70 Ausstellern kommen knapp 30 aus Rheinland-Pfalz und dem Saarland. "Vom Baumarkt auf der grünen Wiese hebt uns ab, dass die Kunden hier sehr gut von verschiedenen Gartenexperten beraten werden", sagt Maier. Nachdem sich die Besucherzahl im vergangenen Jahr mit 6000 im Vergleich zu 2009 fast halbiert hatte, hat es in diesem Jahr wieder rund 8500 Messegäste gegeben. "Das belegt, dass sich der Rückgang der Besucherzahl im vergangenen Jahr mit den winterlichen Straßenverhältnissen erklären lässt", sagt Maier. Erfreulich sei auch, dass Gartenfreunde wieder bereit sind, mehr Geld für ihren Garten auszugeben. "Der Trend geht zum grünen Wohnzimmer. Der Garten ist für viele Menschen aber auch eine Wellness-Oase mit Fischteich oder Brunnen", erklärt Maier.