1. Region
  2. Trier & Trierer Land

Workshop für ein schöneres Moselufer

Workshop für ein schöneres Moselufer

Ein Bürgerworkshop soll jetzt das Projekt "Stadt am Fluss" voranbringen. Vier Arbeitsgruppen beschäftigen sich am kommenden Donnerstag mit verschiedenen Themen dazu. Die Ergebnisse sollen in die Planungen mit aufgenommen werden.

Trier. Die Aufwertung des Moselufers zu einem Freizeitraum mit besserer Anbindung für Fußgänger und Radfahrer ist eine der Leitideen der Initiative "Stadt am Fluss" (der TV berichtete mehrfach). Das Projekt zählte zu den wichtigsten Anliegen im jüngsten Bürgerhaushalt.
Die Stadt hat jetzt das Landschaftsarchitekturbüro BGHplan beauftragt, ein Freiraumkonzept für den Uferabschnitt von der Jugendherberge bis zur Verlängerung der Querverbindung "An der Hospitalsmühle" in Trier-Nord zu entwerfen. Dazu gibt es am Donnerstag, 28. Februar, ab 18 Uhr im Clubhaus der Rudergesellschaft Trier, An der Jugendherberge 3, einen Bürgerworkshop. Eingeladen sind interessierte Anlieger, Bürger und Kommunalpolitiker.
Nach einer Einführung von Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani wird Bernhard Gillich (BGHplan) die bisherigen Planungsideen aus dem Stadtteilrahmenplan, den Bürgerwerkstätten und der Rahmenstudie "Stadt am Fluss" vorstellen. Anschließend bilden sich Arbeitsgruppen zu den Themen "Den Raum verändern", "Auf gute Nachbarschaft", "Mit Leben füllen" und "Zu Gast bei Freunden". Zum Abschluss der circa zweistündigen Veranstaltung werden die Vorschläge aus den Arbeitsgruppen diskutiert und zusammengefasst.
Die Ergebnisse werden in die Planung aufgenommen und mit Behörden und Fachämtern abgestimmt. Es folgen weitere Gespräche mit Anliegern und Nutzungsinteressenten und eine abschließende Vorstellung der Planung in den politischen Gremien.

Das Projekt wird vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung als Modellvorhaben der Raumordnung (Moro) gefördert. Im Mittelpunkt steht die Vereinbarkeit der Anliegen von Erholungs- und Freizeitnutzung, Schifffahrtsstraße und Hochwasserschutz im dicht besiedelten Stadtteil. Das Moro-Modellprojekt endet Mitte des Jahres mit der fertigen Entwurfsplanung. Ein erster Projektbaustein soll danach im Zuge der Konversion der Feuvrier-Kaserne umgesetzt werden: Das städtebauliche Konzept sieht einen abgestuften Moselsteg und ein Restaurant mit Außenterrasse in Ufernähe vor. red