Wunderbar wanderbar

Leiter Jörg Opitz findet es "wunderbar": Die Römerstadt-Jugendherberge hat das Gütesiegel "Wanderbares Deutschland" erhalten. Urkunde und Plakette überreichte Hans-Albert Becker, Chef der Tourist-Information Trier (TIT).

 Frisch ausgezeichnet: Haus-Leiter Jörg Opitz (Mitte) mit Triers Tourismus-Chef Hans-Albert Becker (links) und dem Jugendherbergen-Vorstandsvorsitzenden Jacob Geditz. TV-Foto: Roland Morgen

Frisch ausgezeichnet: Haus-Leiter Jörg Opitz (Mitte) mit Triers Tourismus-Chef Hans-Albert Becker (links) und dem Jugendherbergen-Vorstandsvorsitzenden Jacob Geditz. TV-Foto: Roland Morgen

Trier-Nord. Wanderkarten, Tipps und Auskünfte über Strecken, ein spezielles Frühstück, ein Gepäck-Transfer zur nächsten Unterkunft, ein Wasch- und Trockenservice für Kleidung, aber auch Schnürsenkel und Wundpflaster - das und noch viel mehr bietet die Trierer Römerstadt-Jugendherberge den Wanderern unter ihren Gästen. Insgesamt erfüllt sie damit die 23 Qualitätskriterien, die Voraussetzung für die Zertifizierung "Wanderbares Deutschland" sind. Nach den Hotels Deutscher Hof, Blesius Garten, Nells Park, Christophel, Schröders Stadtwald-Hotel, City-Hotel Primavera und dem Weißhaus ist die Jugendherberge der neunte Betrieb in Trier, der sich erfolgreich um die Auszeichnung beworben hat. "Wir haben uns fit gemacht für Wanderer und wollen das auch deutlich zeigen. Wunderbar, dass wir nun ein Teil des wanderbaren Deutschlands sind", betonte Betriebsleiter Jörg Opitz bei der Zertifizierungs-Feier am Donnerstagnachmittag. Jacob Geditz, Vorstands-Chef der Jugendherbergen Rheinland-Pfalz und Saarland, bezeichnete es als "vorbildlich", wie sich das Haus am Moselufer in Trier-Nord auf die Wünsche und Bedürfnisse von Wanderern eingestellt habe. Angesichts des Wander-Booms sei die Römerstadt-Jugendherberge bestens auf eine wachsende Zielgruppe eingestellt.

Auch Triers Tourismus-Chef Hans-Albert Becker, der Plakette und Urkunde überreichte, lobte das Engagement der Jugendherberge (228 Betten, 35 Mitarbeiter): Mit der Rekordzahl von 56 314 Übernachtungen 2009 habe sie erheblichen Anteil an den 750 000 Übernachtungen, mit denen sich Trier im vergangenen Jahr "mit großem Abstand an der Spitze der großen rheinland-pfälzischen Städte behauptet hat".

Becker kündigte ein zusätzliches "Schmankerl" für Wanderer in Trier an: Die von ihm geleitete Tourist-Information arbeite derzeit eine Route aus, die den Saar-Hunsrück-Steig (Beginn am Trimmelter Hof) und den Eifelsteig (ab Weißhaus) quer durch Deutschlands älteste Stadt und über die Mosel miteinander verbinden werde.

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