Zu geringer Sicherheitsabstand ist die häufigste Unfallursache in Trier

Zu geringer Sicherheitsabstand ist die häufigste Unfallursache in Trier

Im Jahr 2013 nahmen die Beamten der Polizeiinspektion (PI) Trier 4091 Verkehrsunfälle auf (2012: 4094). 573 Menschen wurden verletzt, davon 64 schwer. Bei drei Unfällen im Stadtgebiet verloren vier Menschen ihr Leben.

Trier. Zu den Hauptunfallursachen in Trier zählte nach Auskunft der PI erneut das Nichteinhalten des Sicherheitsabstandes. Aus diesem Grund ereigneten sich 1721 Verkehrsunfälle, das sind 42 Prozent aller aufgenommenen Verkehrsunfälle. Weiter gehören Fehler beim Abbiegen, Wenden und Rückwärtsfahren sowie falsches Einfahren in den fließenden Verkehr zu den Hauptursachen.
Die Nichtbeachtung der Vorfahrt führte in 232 Fällen zum Verkehrsunfall. 62 Menschen kamen zu Schaden. Die Missachtung der roten Ampeln werde immer noch als Kavaliersdelikt angesehen, klagt die Polizei. Gegen 409 Kraftfahrer sei deshalb im Jahr 2013 Anzeige erstattet worden.
Bei 35 Unfällen waren Kinder beteiligt; 34 Kinder wurden verletzt. Alleine neun Kinder kamen als Mitfahrer in einem Fahrzeug zu Schaden. Leicht zurückgegangen ist die Anzahl der Verkehrsunfälle mit Fahrradfahrern. An 117 Unfällen waren Fahrradfahrer beteiligt, 72-mal waren die Fahrradfahrer auch Unfallverursacher. Hauptunfallursachen sind die Benutzung falscher Fahrbahnen, wie Gehwege oder Fußgängerüberwege, und das falsche Einfahren in den fließenden Verkehr.
950 Unfälle mit Fahrerflucht


Angestiegen ist die Zahl der Unfälle, an denen junge Fahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren beteiligt waren. 974-mal rückten die Beamten der Polizeiinspektion Trier zu solchen Verkehrsunfällen aus. Hierbei wurden 148 Personen verletzt. Hauptunfallursachen waren ungenügender Sicherheitsabstand, unangepasste Geschwindigkeit und Vorfahrtsmissachtung.
Bei 92 Unfällen waren Alkohol, Drogen oder Medikamente im Spiel. Leicht zugenommen haben die Unfälle mit Fahrerflucht. Waren es 2012 noch 901 Unfälle, so hat sich diese Zahl im Jahr 2013 auf 950 Unfälle erhöht. Die Aufklärungsquote liegt hier bei guten 45 Prozent. red/alf

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