Zu schnell durchs Wohngebiet

Kerzengerade ist die Straße Auf dem Petrisberg. Rechts und links stehen Häuser. „Eine richtige Rennstrecke“, denkt Lucky. Und richtig: „Viele Autos fahren hier zu schnell!“, schreiben 14 Kinder.

Erlaubt ist Tempo 30, aber es gilt nicht rechts vor links. Da kommt man mit dem Fahrrad nicht so einfach aus den verkehrsberuhigten Sackgassen auf die Straße - und auf die andere Seite erst recht nicht. "Wenn wir mittags von der Schule kommen und aus dem Bus aussteigen, lässt uns keiner über die Straße", weiß Sven König. Der Zehnjährige hat auch gleich eine Erklärung: "Bis der Bus anfährt, stauen sich hinter ihm zehn Autos. Die halten nicht, weil ihre Fahrer es eilig haben." Schließlich hätten sie schon Zeit wegen des Busses verloren. "Wir müssen warten, bis kein Auto mehr kommt." Zum Glück gibt es an der Haltestelle eine Mittelinsel für Fußgänger. Aber: "Manchmal überholen die Autofahrer den Bus auf der Gegenspur."
Vorschläge: 30er-Zeichen auf der Straße, Geschwindigkeitskontrollen, künstliche Hindernisse Fahrbahn wie etwa Parkplätze, Zebrastreifen. Zu schnell durchs Wohngebiet