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Zum Abschluss eine Sayonara-Party im Südbad

Zum Abschluss eine Sayonara-Party im Südbad

TRIER. (QQ) Aus Luxemburg, Frankreich, den Niederlanden, Kroatien und Weimar werden sie kommen, sogar aus Japan und Israel: Zum neunten Mal findet in Trier das Euro-Sportjugendcamp statt. "Es war die Idee der Stadt Trier, Jugendliche aus befreundeten Ländern einzuladen", berichtet Organisator Johann Aubart, Präsidiumsmitglied des Vereins Post-Sport-Telekom Trier (PST) und Vorsitzender des Vereins "Trierer Stadtlauf", der seit vier Jahren das Euro-Sportjugendcamp ausrichtet.

"Sport ist der Aufhänger, doch es finden keine Wettkämpfe statt, der Schwerpunkt liegt im Miteinander", betont er. Nachdem die Jugendlichen in den Anfangsjahren im Moselstadion zelteten und dort Wind und Wetter ausgesetzt waren, lagern sie nun bequem und stadtnah in der Toni-Chorus-Halle des PST. Für die Verpflegung sorgt der Malteser Hilfsdienst. "Die Atmosphäre ist sehr schön", schwärmt Mitveranstalterin Petra Job, pädagogische Mitarbeiterin der Europäischen Sportakademie. "Zwischen den Schlafplätzen können die Jugendlichen im Kreis singen und spielen." Das Programm vom 6. bis 12. August kann sich sehen lassen: Neben einer Stadtführung und Aktivitäten im Nordbad und der Arena sind unter anderem ein Empfang im Rathaus, eine Fahrt an den Nürburgring und nach Luxemburg vorgesehen. Den Abschluss bietet eine "Sayonara-Party" im Südbad. Die Jugendlichen aus Japan und Israel werden anschließend einige Tage in Gastfamilien verbringen. "Wir rechnen mit über 110 Leuten", sagt Aubart. "Da brauchen wir ausgebildete Betreuer, von der Sportjugend Rheinland-Pfalz und vom Verein Trierer Stadtlauf." Helmut Bergfelder vom Trierer Sportamt ergänzt: "Dieses Jahr sind viele Trierer Jugendliche dabei, es waren sonst oft nur ein oder zwei." Ein Höhepunkt des Eurocamps ist sicherlich der Programmpunkt "Europabühne": Auf kreative Art werden die Jugendlichen ihre Heimatgemeinde oder ihren Verein vorstellen. Gefördert wird das Euro-Sportjugendcamp auch von der Stadt Trier, den Stadtwerken und dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.