Zum Bericht:

Es wäre eine Sünde und Schande, wenn das Südbad wegen des Handwerkerparks auf der Strecke bleiben sollte. Der Handwerkerpark (ein vollkommen überflüssiges und ehrgeiziges Projekt einiger Stadträte) darf nie in einer solch exponierten Naturlandschaft eingerichtet werden, zumal alle vernünftigen Verkehrsanbindungen wie Autobahn und Bahn fehlen.Winfried Schubert, Trier 500 Demonstranten konnten wir bewegen, mitzumachen.

22 000 Mitbürger haben uns mit ihrer Unterschrift bestärkt. Diese Zahlen sprechen für sich und sind für eine Stadt wie Trier enorm. Als Mitglied der BI und Mitorganisatorin der Demo war ich über das Ergebnis der erst sechswöchigen Zusammenarbeit sehr erfreut. Doch das Aufrechnen von Südbad, Handwerkerpark oder Ausbau der Radwege bringt uns nicht weiter. Wir müssen nach vorne sehen, die Probleme gemeinsam angehen und lösen. Nach der Demo ist vor der Demo, und unsere Arbeit ist noch lange nicht beendet. Jeder, der uns dabei unterstützen möchte, ist zum nächsten Treffen am Donnerstag, 25. August, um 19.30 Uhr ins Brauhaus Heiligkreuz herzlich eingeladen. Gudula Stappert, Trier Die Bürgerinitiative kämpft weiter: Wenn jeder zusätzlich zur Unterschriftsleistung ein oder zwei Euro in eine Sammelbüchse geworfen hätte, wäre bei 22 000 Unterschriften schon eine schöne Summe zur Sanierung zu Stande gekommen. Lieselotte Werner, Föhren Ich bin am Sonntag um das Südbad gejoggt. Es war gutes Wetter, es herrschten angenehme Temperaturen. Der Parkplatz war gähnend leer. Im Schwimmbad verloren sich ein paar wenige Figuren. Da habe ich mich gefragt: Wo sind denn all' die Schreiber der Leserbriefe, die Demonstranten und die Unterschriftenleister, die so nachdrücklich den Erhalt des Südbads fordern? Sind die alle im Urlaub, oder hatten sie ausgerechnet an diesem Sonntag keine Zeit, das Schwimmbad aufzusuchen? Wie schön, dass wir das Südbad haben, es geht nur leider niemand hin. Andrea Koltes, Trier Im "Echo" veröffentlichen wir aktuelle Stellungnahmen unserer Leser zu TV-Artikeln. Sie sollten bis 15 Uhr in der Redaktion vorliegen und können maximal 30 Zeilen à 32 Anschläge lang sein. Vor- und Nachname sowie Adresse bitte nicht vergessen. Fax 0651/7199-439 E-Mail: echo@volksfreund.de