Zum Frieden mahnen

TRIER. (woc) Eine politische Lösung in Nahost hat die Trierer Arbeitsgemeinschaft (AG) Frieden am frühen Mittwochabend auf dem Hauptmarkt in Trier angemahnt.

"Uns ist beides wichtig, die gesicherte Existenz Israels und die Rechte der Palästinenser", stellte Markus Pflüger von der AG Frieden bei seiner Ansprache klar. Doch die Kritik war deutlich: Die israelischen Angriffe auf den Gaza-Streifen und die Bomben auf den Libanon richteten sich nicht gegen die militärischen Widersacher Israels, sondern gegen das gesamte Volk. Auf großen, auf der Straße befestigten Blättern konnten Passanten ihre Meinung zur Situation im Nahen Osten verschriftlichen. Tafeln informierten über die aktuelle und historische Situation im Kriegsgebiet. Der Libanese Khaled Massri erzählte von der Situation in seiner Heimat: "Die Folgen der unverhältnismäßigen israelischen Reaktion werden nicht Frieden, sondern zunehmender Hass und noch mehr militante Bewegungen gegen Israel sein", erklärte der Trierer Student. "Das gefährdet die Stabilität in allen arabischen Staaten." Das Interesse der Passanten an der Aktion war zumindest zum Anfang der Aktion eher gering.

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