Zum TV-Bericht:

Wenn die rechte Hand nicht weiß, was die linke Hand tut, dann sind oft die anderen schuld. In diesem Fall sind es wieder mal die Schrotthändler, die sich nicht sozial verhalten und nicht organisieren lassen.

Wir haben vor wenigen Tagen dem Oberbürgermeister eine Chronologie übergeben, in der dokumentiert wird, welche umsetzungsreifen Lösungsvorschläge in den vergangenen fünf Jahren (ehrenamtlich und schließlich von Quartiermanagement und Teilen der Stadtverwaltung unterstützt) für das Abstellen der Schrottfahrzeuge in Trier-Nord entwickelt wurde. Hatte ein Vorschlag die ersten Hürden überwunden, wurden immer wieder ein Paragraf, Bedenken oder schließlich die bekanntermaßen schlechte Finanzlage der Stadt Trier gefunden, um das Projekt ad acta zu legen. Wenn bis Ende dieses Jahres nicht endgültig eine akzeptable Lösung umgesetzt wird, ist zu befürchten, dass der in Trier-Nord eigens zur umwelt- und sozialverträglichen Abstellung der Betriebsfahrzeuge gegründete Verein der Schrotthändler den letzten Funken Motivation verliert. Die Schrotthändler sind willens und bereit - wenn Paragrafen nicht helfen, muss der Stadtvorstand mit den Aktiven vor Ort eine Lösung umsetzen. Johannes Metzdorf-Schmithüsen Vorstandsmitglied der Wohnungsgenossenschaft Am Beutelweg eG Trier Ich wohne bei Alfred Steinbach in dem ehemaligen Künstlerhaus, das in dem Text erwähnt wird, und ich finde es erschreckend, dass die ganze Straße hinunter diese "Schrottis" stehen dürfen und nichts von der Stadt dagegen unternommen wird. Ständig riecht es nach Öl oder Benzin, vor kurzem ist so viel Öl und Benzin ausgelaufen, dass die Feuerwehr und die Polizei anrücken und die Flüssigkeiten mit Sand binden mussten. Die Hans-Adamy-Straße, an der der Friedhof liegt, wäre ohne diese Schrottautos viel schöner mit Blick auf die Wallmauer und die Mosel. Touristen und Radfahrer befahren diese Straße, die zugleich Moselradfahrweg ist - leider keine schöne Werbung für Pfalzel. Holger Görgen Pfalzel