"Zum Wohl Riol" bei Fackellicht und Sonnenuntergang

"Zum Wohl Riol" bei Fackellicht und Sonnenuntergang

Die Winzer, ihr Wein und die Mosel: drei Aspekte, die in Riol bestens zusammenpassen. So auch bei der dritten Auflage der Veranstaltung Moselgezwitscher direkt am Ufer.

Riol. "Moselgezwitscher" - wie man auf einen solchen Namen für eine Veranstaltung kommt, weiß eigentlich keiner der Beteiligten mehr so genau. Aber: "Moselgezwitscher" hat sich nach der dritten Auflage in der Region einen hervorragenden Namen geschaffen. Der Verein für Kultur und Tourismus hat sich mit den Rioler Winzern vereinigt und eine idyllische Atmosphäre am Moselufer geschaffen. Der in der ganzen Saison betriebene Wein- und Informationsstand wurde in diesem Jahr um drei schneeweiße Großzelte ergänzt.

Am Infostand und in den Zelten gab es am Freitag 23 Weine und Sekte zu probieren. Ein Gast aus der Schweiz genießt das Ambiente: "Die Weingläser klingen, die Sonne geht am Moselufer unter, die Vögel zwitschern, und der Pizzaduft von Tiamo verlockt zum Genuss." Damit die Idylle perfekt ist, fährt ein großes Containerschiff leise rauschend vorbei, und Familie Schwan, mit vierfachem Nachwuchs, aalt sich in der Mosel.

An den Ständen können die Menschen nach Herzenslust Rioler Weine von neun Weingütern genießen. Die Palette reicht von rot bis weiß, von trocken bis lieblich. Für jeden Geschmack ist etwas dabei. Die Moselaner und ihre Gäste rücken nach der Begrüßung durch Ortsbürgermeisterin Christel Egner-Duppich und die Weinhoheiten zusammen. "Mensch, ist das schön hier", heißt es mehrfach, nachdem die Abenddämmerung hereingebrochen ist und Fackeln den Weg erleuchten. Der Zusammenhalt und das gemeinsame Wirken der Rioler Winzer sind beispielhaft. Mehrfach im Jahr planen und gestalten sie in Riol gemeinsam Veranstaltungen, die von den Gästen immer wieder gerne angenommen werden, wie das Weinfest, bei dem es immer wieder heißt "Zum Wohl Riol", oder die Wein- und Sektfete.
Weiter geht es mit den Festen bereits ab dem 28. August. Dann steht drei Tage lang "Die Blasmusik auf dem Winzerhof" von Peter Oberbillig auf dem Programm. Ein besonderes Highlight plant die Winzerkapelle mit der bundesweiten Aktion "jugend.macht.land".
Sie hat mit der Gemeinde gewettet: "Zur Blutspende am 2. Oktober mit Blasmusik kommen mindestens 100 Leute." Wenn die Musiker gewinnen, gibt es einen Obolus von der Gemeinde für das nächste Probenwochenende. Wenn nicht, spielt das Orchester im kommenden Jahr zum Muttertag auf. dis

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