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Personalie: Zusätzliche neue Leiterin bei Beratung und Prävention im Bistum

Personalie : Zusätzliche neue Leiterin bei Beratung und Prävention im Bistum

Die Diplom-Psychologin Angela Dieterich wird neue Leiterin der Fachstelle Kinder- und Jugendschutz im Bistum Trier und übernimmt zugleich Führungsverantwortung in der Abteilung 1.7 Beratung und Prävention.

Damit wird sie künftig im Team gemeinsam mit dem bisherigen Leiter, Andreas Zimmer, zusammenarbeiten.

Damit wolle man flexibel auf die Anforderungen reagieren, die die Leitung der jeweiligen Abteilungen in der Verwaltung des Bischöflichen Generalvikariats mit sich bringen, erklärte Mechthild Schabo, Direktorin des Bereichs Pastoral und Gesellschaft, bei der Einführung Dieterichs. Schabo sagte, sie freue sich und sei dankbar, dass Dieterich mit ihrer „großen Fachkompetenz und ihrem großen Erfahrungsschatz in der Präventionsarbeit diese Aufgabe übernehme“. Sie sei der Überzeugung, dass die einzelnen Bereiche der Abteilung von den unterschiedlichen Berufen (Andreas Zimmer ist Diplom-Theologe und -pädagoge) und der geteilten Führung durch eine Frau und einen Mann profitieren würden. Das Modell geteilter Leitung befürworte auch der Generalvikar Ulrich Graf von Plettenberg ausdrücklich.

Dieterich nehme ihre Aufgabe dabei gemeinsam mit dem Team der Fachstelle, der Fachgruppe Prävention und mit den vielen Verantwortlichen für Prävention in den katholischen Einrichtungen, Gruppierungen, Verbänden und Diensten, Dekanaten und Pfarreien wahr. „Ich wünsche allen Beteiligten ein wirksames und erfolgreiches Miteinander, das unserem gemeinsamen Ziel dient, Kinder und Jugendliche vor jeglichen Übergriffen zu schützen“, unterstrich Schabo.

Mit Dieterichs neuer Funktion gibt es dementsprechend nun zwei Präventionsbeauftragte im Bistum Trier. Dieterich möchte sich dafür einsetzen, dass das Thema Prävention sich weiterentwickelt und Schutzbefohlene „sichere Räume haben. Das Thema wird uns zukünftig auch verstärkt in den Pfarreien beschäftigen“. Sie sei zuversichtlich, dass die Zusammenarbeit mit Zimmer fruchtbar sein werde, schließlich arbeiteten sie auf anderer Ebene bereits seit zwanzig Jahren erfolgreich zusammen. Auch Zimmer schloss sich dem an: „Wir haben die Erreichbarkeit der Leitung durch das neue Modell erhöht. Ich empfinde das als sehr bereichernd und freue mich darauf, dass es konstruktiv weitergeht.“