Zusammenarbeit gegen Stress und Krankheit

Zusammenarbeit gegen Stress und Krankheit

Zusammenarbeit zwischen Klinik und Hochschule: Das Trierer Brü derkrankenhaus und das Forschungsinstitut für Psychobiologie der Universität Trier arbeiten künftig enger zusammen. Ziel des gemeinsamen Projekts ist es, Stress messbar zu machen und so Krankheiten vorzubeugen.

Trier. Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier und das Forschungsinstitut für Psychobiologie der Universität Trier kooperieren. In der Kooperation geht es um die langfristig angelegte, nichtkommerzielle und vertiefte Zusammenarbeit in der Diagnostik, Behandlung, Prävention und Erforschung psychobiologischer Störungen.
Die gemeinsamen Forschungsprojekte werden vor allem im Bereich der funktionellen Kernspintomografie angesiedelt sein. Ansprechpartner für das Forschungsprojekt im Krankenhaus ist Chefarzt Prof. Dr. med. Hans-Peter Busch, Leiter des Zentrums für Radiologie, Neuroradiologie, Sonografie und Nuklearmedizin. Busch arbeitet bereits seit mehreren Jahren mit dem Uni-Forschungsinstitut zusammen. Ansprechpartner auf Seiten der Universität ist Prof. Dr. Hartmut Schächinger, geschäftsführender Leiter des Forschungsinstituts für Psychobiologie.
"Bei dem aktuellen Studienprojekt geht es darum, Stress messbar zu machen", erklärt Schächinger. "Für das Krankenhaus ist die Nähe der Studien zur klinischen Anwendung wichtig, um mittelfristig die Ergebnisse auch für Patienten nutzbar zu machen", erläutert Busch. Das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder ist Krankenhaus der Schwerpunktversorgung und Lehrkrankenhaus der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz.
Das Forschungsinstitut für Psychobiologie wurde Anfang 2008 errichtet. Dort arbeiten Psychologen, Biologen, Mediziner und Wissenschaftler an interdisziplinären psychobiologischen Fragestellungen.
Ein thematischer Schwerpunkt des Forschungsinstituts liegt dabei auf der Erforschung von Stress. red

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