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Zuwachs für den Freizeitsee in Riol: Ein Berliner Unternehmen errichtet eine Steganlage für sechs große Hausboote.

Projekt : Neustart für das Hausboot-Projekt am Triolago in Riol

Zuwachs für den Freizeitsee in Riol: Ein Berliner Unternehmen errichtet eine Steganlage für sechs große Hausboote.

Ein Hausboot liegt seit genau einem Jahr am Ufer des Rioler Sees auf dem Trockenen. Der Investor, der es dort platziert hatte, wollte es als Musterhaus zum Verkauf von fünf weiteren Einheiten nutzen.

Bis 2018 sollte die fertige Steganlage für sechs Hausboote entlang einer Halbinsel im See komplett mit Infrastruktur stehen. Doch der Verkauf der schwimmenden Luxusapartments kam wohl nicht recht in Gang. Nun hat der Hersteller, die Berliner Floating House GmbH (FHG), den Bau der Anlage und die Vermarktung selbst in die Hand genommen.

Das Angebot richtet sich sowohl an Eigennutzer als auch an Kapitalanleger. Für die geplante Steganlage mit fünf Wohneinheiten tritt die FHG als Pächter der Triolago-Betreiberin Triolago GmbH & Co. KG auf.

Zum Auftakt der Arbeiten an der Anlage hatte FHG-Geschäftsführer Ulf Baither nun zu einem symbolischen ersten Spatenstich geladen. Unter den Gästen die Triolago-Geschäftsführerin Gabriele Becker und die Rioler Ortsbürgermeisterin Christel Egner-Duppich.

Die Ortsgemeinde ist Eigentümerin des Sees, die Triolago GmbH & Co. KG Pächterin und die FHG mit ihrer Steganlage wiederum Unterpächterin.

Baither vor dem symbolischen Akt zum TV: „Wir orientieren uns nicht am Stand der Vermarktung, sondern fangen einfach an. Der Vermarkter zuvor hatte die Sache wohl etwas halbherzig angegangen. Deshalb haben wir mit Rücksicht auf unseren Partner das Projekt nun selbst in die Hand genommen.“ Man könne davon ausgehen, dass im Juli die erste Steganlage fertig im Wasser liege.

Der FHG-Geschäftsführer sagt nach seinem kurzen Grußwort und vor dem Spatenstich: „Wir sind zuversichtlich, dass dieses Projekt schon wegen seines Umfeldes ein Erfolg wird. Wir haben hier dazu auch die besten Voraussetzungen – Berge, Wasser und das Feuer, das von allen Beteiligten kommt.“

 Bisher eine Simulation: So würde die Hausboot-Siedlung im Rioler See nach Fertigstellung aussehen. Der Hersteller hat  die Vermarktung nun selbst in die Hand genommen.
Bisher eine Simulation: So würde die Hausboot-Siedlung im Rioler See nach Fertigstellung aussehen. Der Hersteller hat  die Vermarktung nun selbst in die Hand genommen. Foto: FHG floating house GmbH

Danach griffen Ulf Baither für die FHG, Gabriele Becker für die Triolago GmbH und Christel Egner-Duppich für die Ortsgemeinde unter dem Applaus der Zuschauer zu den Spaten.