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Zwei Corona-Fälle in Hermeskeiler Heim, einer in Trier

Infektionen in Seniorenheimen : Zwei Corona-Fälle in Hermeskeiler Heim, einer in Trier

Zwei Bewohner des Seniorenheims St. Klara in Hermeskeil sind positiv auf das Sars-Cov-II-Virus getestet worden. Im Stift St. Irminen der Vereinigten Hospitien in Trier ist eine Mitarbeiterin infiziert. Weitere Testergebnisse stehen noch aus.

Im Hochwald-Altenzentrum St. Klara in Hermeskeil war zunächst bei einem Bewohner das Virus festgestellt worden. Anschließend wurden Abstriche bei rund 50 weiteren Senioren, Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gemacht, um festzustellen, ob sich das Virus bereits verbreitet hat. „Bei einem weiteren Bewohner fiel dabei das Testergebnis positiv aus“, berichtet Claudia Reichert, Leiterin des Altenzentrums. Alle anderen Tests seien negativ ausgefallen.

In dem Wohnbereich, in dem die beiden Infizierten leben, sind insgesamt 24 Menschen untergebracht. Der gesamte Bereich stehe weiterhin unter Quarantäne, Besuche sind nicht erlaubt. Man stehe in engem Kontakt mit dem Gesundheitsamt, um alle weiteren Maßnahmen abzusprechen, erklärte Reichert.

Über den Gesundheitszustand der beiden infizierten Bewohner machte die Einrichtung keine Angaben.

In Trier ist der Corona-Test einer Frau positiv ausgefallen, die im Alten- und Pflegeheim Stift St. Irminen als Pflegerin arbeitet. „Alle Personen, die Kontakt zu der Pflegerin hatten, wurden anschließend sofort getestet. Die Ergebnisse liegen uns allerdings noch nicht vor“, erklärte Yvonne Russell, Stiftungsdirektorin der Vereinigen Hospitien, der Trägerin des Altenheims, am Donnerstagvormittag auf TV-Nachfrage.

Im Stift St. Irminen leben etwa 135 Menschen in vier Wohnbereichen. Der Wohnbereich, zu dem die Pflegerin Kontakt hatte, steht unter Quarantäne. Es gilt ein striktes Besuchsverbot. Etwa 30 Senioren sind davon betroffen. Die Einrichtung rechnet damit, dass die ausstehenden Testergebnisse im Laufe des Donnerstags vorliegen werden.