Zwei Dirigenten und ein Spitzenchor

Gestern noch haben sie ihr Können bei der Bundesgartenschau in Koblenz unter Beweis gestellt, heute stehen sie am Pluwiger Kirchenvorplatz. Mit einem rund einstündigen Programm hat der Gutweilerer Gospelchor Effata vor rund 200 Besuchern beim Pluwiger Sommer überzeugt.

 Seltenes Bild bei einem Kirchenchor: Zu den Gutweilerer Gospelstimmen zählen viele Jugendliche. Rechts im Bild dirigiert der ebenfalls junge Leiter des Pluwiger Kirchenchors, Jonas Wittschier. TV-Foto: Anja Fait

Seltenes Bild bei einem Kirchenchor: Zu den Gutweilerer Gospelstimmen zählen viele Jugendliche. Rechts im Bild dirigiert der ebenfalls junge Leiter des Pluwiger Kirchenchors, Jonas Wittschier. TV-Foto: Anja Fait

Pluwig. 20 Stücke aus einem "einen ganzen Ordner füllenden Gesamtrepertoire" haben die Gutweilerer Gospelstimmen unter lautstarkem Applaus bei der Pluwiger Sonntagsmatinee vorgetragen.
Dirigiert und am Elektropiano begleitet wurden die Sängerinnen und Sänger von ihrem Chorleiter Matthias Balzer und dem Leiter des Pluwiger Kirchenchors, Jonas Wittschier. Zum Teil alleine, zum Teil gemeinsam, gaben hier sowohl der große als auch der Jugend-Gospelchor Werke in englischer wie afrikanischer Sprache zum Besten.
Den Effata-Chor gibt es seit 1996. Zum eigentlichen Gospelchor, der rund 37 Mitglieder zählt, gehören ein Spatzen-, ein Kinder- und ein Jugendchor. "Alleine der Jugendchor zählt derzeit rund 30 Mitglieder", sagt Rosemarie Rommelfanger aus Gutweiler. "Im Effata-Chor singen nicht nur Menschen aus Gutweiler. Der Chor ist offen - jeder darf mitsingen." Im Mittelpunkt der Chorliteratur stehen Gospels und Spirituals ebenso wie religiöse Lieder anderer Völker und Jahrhunderte.Hochwertiges Kulturprogramm



"Nachwuchssorgen haben wir keine", erklärt Rosemarie Rommelfanger. "Nur ein paar Männerstimmen mittleren und älteren Jahrgangs könnten wir, wie alle anderen Chöre auch, noch gut gebrauchen", lacht sie.
Unter den Zuhörern am Pluwiger Kirchenvorplatz war auch Pastor Thomas Corsten. "Das ist eine Spitzensache", sagte er. "Ich schätze den Chor sehr und bin immer begeistert, wenn ich ihn hören kann."
Auch Matthias Steuer, erster Beigeordneter der Gemeinde Pluwig freute sich über die gelungene Sonntagsmatinee. Er sagte: "Man muss nicht weit gehen, um ein qualitativ hochwertiges Kulturprogramm zu hören." anf

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