Zwischen den Welten zweier Frauen
Trier · Zum Internationalen Tag der Beseitigung von Gewalt gegen Frauen präsentiert der Trierer Zonta Club am Sonntag, 24. November, die multimediale Theaterperformance "Herzkeime - Ein Abend zwischen den Welten zweier Frauen" mit dem BBT Bewegtbildtheater. Die Aufführung mit Sängerin und Schauspielerin Martina Roth sowie Musiker und Multimediakünstler Johannes Conen beginnt um 17 Uhr im Trierer Museum am Dom (Bischof-Stein-Platz).
Der Erlös geht an den Internationalen Frauengarten in Trier.
Basierend auf der Lyrik der sehr jung verstorbenen Selma Meerbaum-Eisinger und der Nobelpreis-Trägerin Nelly Sachs bewegt sich eine Frau zwischen den Welten dieser Künstlerinnen. Sie sind verbunden durch die jüdische Herkunft und die unerfüllte Liebe zu einem Mann. In "Herzkeime" versucht die Protagonistin, die Wirklichkeit, an der sie schlussendlich zerbricht, in ein Leben voller Hoffnung auf Liebe und Rettung zu verwandeln. "Herzkeime" erlebte seine Premiere im Februar 2011 in der Synagoge Schweich.
Der Internationalen Frauengarten in Trier-Ehrang ist ein Projekt des Vereins Solidarität, Intervention, Engagement für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen (S.I.E.). Neben Migrantinnen und multikulturell interessierten Einheimischen ist das Angebot explizit für weibliche Gewaltopfer konzipiert. Den Hintergrund bildet die Idee, dass das Arbeiten in einem Garten in vielerlei Hinsicht hilfreich und heilsam sein kann. Sowohl für die Verarbeitung traumatischer Erfahrungen oder die Eingewöhnung in eine neue Umgebung.
Die Karten kosten zwölf und ermäßigt zehn Euro. Sie sind im Vorverkauf unter Telefon 0651/82967828 sowie an der Abendkasse im Dommuseum erhätlich. red
Vor der Folie einer transparenten Innen- und Außenwelt singt und spricht Martina Roth Gedichte von Selma Meerbaum-Eisinger und Nelly Sachs, vertont und an der Gitarre begleitet von Johannes Conen. "Herzkeime" erlebte seine Premiere im Februar 2011 in der Synagoge Schweich. Bereits vorher machten Roth und Conen mit mehreren Theater-Performances in der Region Trier auf sich aufmerksam, darunter "Neun und Eins" nach dem Roman "Die Wellen" von Virginia Woolf (2006) und "Antigone - Stimmen" nach Sophokles (2009).
Der Internationalen Frauengarten in Trier-Ehrang, der den Erlös des Theaterabends erhält, ist ein Projektes des Vereins "Solidarität, Intervention, Engagement für von Gewalt betroffene Frauen und Mädchen" (S.I.E.). Neben Migrantinnen und multikulturell interessierten Einheimischen ist das Angebot explizit für weibliche Gewaltopfer konzipiert. Den Hintergrund bildet die Idee, dass das Arbeiten in einem Garten in vielerlei Hinsicht hilfreich und heilsam sein kann für die Verarbeitung traumatischer Erfahrungen oder die Eingewöhnung in eine neue Umgebung, unabhängig davon , ob sich Menschen geografisch und/oder psychisch entwurzelt fühlen.
Die Benefizveranstaltung am 24. November ist nur ein Beispiel für das vielfältige Engagement des Trierer Zonta Clubs. Er hat bereits mehrfach erfolgreiche Absolventinnen beim Wettbewerb "Jugend forscht" gefördert sowie ein Stipendium für Juristinnen aus jungen EU-Mitgliedstaaten in Osteuropa unterstützt, die eine Weiterbildung an der Europäischen Rechtsakademie absolvieren. Zonta Clubs sind ein weltweiter Zusammenschluss von berufstätigen Frauen in leitender oder selbstständiger Position. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, die rechtliche, wirtschaftliche, politische und berufliche Situation von Mädchen und Frauen zu verbessern.
Karten für die Theaterperformance am 24. November kosten zwölf und ermäßigt zehn Euro. Sie sind im Vorverkauf telefonisch erhältlich (0651/82967828) sowie an der Abendkassen im Dommuseum.