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Zwölf Euro mehr für vierköpfige Familie

Zwölf Euro mehr für vierköpfige Familie

Etliche Genehmigungen im Verbandsgemeinderat: Neben der Haushalts-Jahresrechnung 2009 wurde im Bereich Abwasserwerk dem Jahresabschluss 2009 sowie dem Wirtschaftsplan 2011 zugestimmt. Im Bereich Wasserwerk werden die wiederkehrenden Beiträge erhöht.

Waldrach. (anf) Der Vorsitzende des Rechnungsprüfungsausschusses, Erich Griebeler, erläuterte zunächst die Jahresrechnung 2009, die insgesamt ausgeglichen abschließt. Der Verwaltungshaushalt weist in Einnahmen und Ausgaben knapp acht Millionen Euro aus. Da eine Reihe geplanter Investitionen im Vermögenshaushalt nicht oder nur teilweise umgesetzt worden war, kamen hier rund drei Millionen Euro weniger als angedacht zum Tragen. Der Vermögenshaushalt schließt somit ebenfalls ausgeglichen mit rund 1,2 Millionen Euro ab. Der Rücklagenbestand des 2009er Etats der Verbandsgemeinde Ruwer beläuft sich auf rund 761 000 Euro, während die Verschuldung zum Jahresende bei 6,26 Millionen Euro liegt. Ein Nachtrag wurde nicht aufgestellt. Bei zwei Enthaltungen wurden Bürgermeister Busch sowie die Beigeordneten Jakobs und Ewald entlastet und die Jahresrechnung 2009 wie vorgelegt beschlossen.

Keine Erhöhung bei Schmutzwassergebühren



Ebenfalls auf der Tagesordnung der jüngsten VG-Ratssitzung stand der Jahresabschluss 2009 des Abwasserwerks. Hier erfolgte die Beschlussfassung einstimmig. Aktiv wie passiv weist dieser eine Bilanzsumme von gut 24 Millionen Euro sowie einen Überschuss von mehr als 135 000 Euro aus. Außerdem wurde über den Wirtschaftsplan des Abwasserwerks für 2011 beraten. Aufgrund einer festgestellten Unterdeckung beschlossen die Ratsmitglieder ebenfalls einstimmig den Kostenanteil für die Straßenoberflächenentwässerung der Gemeindestraßen um vier Cent pro Quadratmeter auf nun 42 Cent pro Quadratmeter zu entwässernder Fläche zu erhöhen. Keine Erhöhung kommt bei Schmutzwassergebühren, wiederkehrenden Beiträgen Oberflächenentwässerung und einmaligen Beiträgen. Im Bereich Wasserwerk bleiben die Gebühren auch größtenteils stabil. Hier werden die wiederkehrenden Beiträge mit einem Euro netto pro Monat angehoben. Daraus ergibt sich ein geringer Mehrkostenaufwand von rund zwölf Euro im Jahr für den durchschnittlichen Vier-Personen-Haushalt. In 2011 sind rund 2,5 Millionen Euro an Investitionskosten im Abwasserbereich geplant.