Trier: Zu oft Alkohol und Drogen am Steuer, aber weniger Unfälle

Trier: Zu oft Alkohol und Drogen am Steuer, aber weniger Unfälle

Etliche Verkehrsteilnehmer fielen während der närrischen Tage bei Polizeikontrollen wegen Alkohol- und Drogenkonsums auf. Lediglich die Zahl der Unfälle ging im Vergleich zum Vorjahr zurück.

Etliche Verkehrsteilnehmer fielen während der närrischen Tage bei Polizeikontrollen wegen Alkohol- und Drogenkonsums auf. Das Polizeipräsidium Trier legte jetzt eine Bilanz für ihren Zuständigkeitsbereich vor (in Klammern jeweils die Vergleichszahlen von 2005).

Aus der vorläufigen Verkehrsunfallstatistik für den Zeitraum von Weiberdonnerstag bis Aschermittwoch ist zu entnehmen, dass sich insgesamt im Präsidialbereich Trier 223 (263) Verkehrsunfälle ereigneten. Glücklicherweise kam bei diesen Unfällen niemand (1) ums Leben. 14 Personen (17) wurden schwer und 19 Verkehrsteilnehmer (46) leicht verletzt. Bei fünf der registrierten Unfälle (19) wurde Alkoholeinfluss, in keinem Fall jedoch die Einwirkung von Drogen (1) von den kontrollierenden Beamten festgestellt. Bei den Unfällen unter Einwirkung von Alkohol wurden zwei Personen (2) schwer verletzt. Leichtverletzte wurden in diesem Jahr nicht registriert (6).

Obwohl die Polizeikontrollen mehrfach angekündigt wurden, fielen wieder (zu) viele Verkehrsteilnehmer wegen Alkohol- und Drogenkonsums auf. Alle Polizeidienststellen des Präsidiums haben während der närrischen Tage verstärkt Überwachungsmaßnahmen durchgeführt.

Im Rahmen von 225 (237) angeordneten Verkehrskontrollen wurden insgesamt

356 Alcotests (378) sowie 43 Drogentests (41) durchgeführt 34 (38) mal die Entnahme von Blutproben wegen Alkohol und 8 (6) mal wegen des Verdachts auf Drogenkonsum angeordnet bei 31 Verkehrsteilnehmern (41) der Führerschein sichergestellt In 48 Fällen (37) konnten Polizeibeamte Autofahrer davon abhalten, sich alkoholisiert ans Steuer zu setzen

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