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Trier: Zweite Schleuse für Trier soll Schiffsverkehr aufrecht erhalten

(bec) Rund 40 Millionen Euro kostet der Bau der zweiten Schleusenkammer in Trier, der 2009 beginnen soll und etwa vier Jahre dauert. Zugute kommt die zusätzliche Schleuse vor allem den Güterschiffen: Weil Personenschiffe Vorrang haben bei der Abfertigung an der Schleuse, müssen Frachtschiffe oft einige Stunden warten.

„Das ist bares Geld. Die zweite Schleusenkammer hilft hier aus wirtschaftlicher Sicht erheblich“, sagt der Bundestagsabgeordnete Karl Diller (SPD). Der Politiker hat sich vor Ort überzeugt von „einer der größten Baustellen, die Trier dann haben wird“. Grünes Licht für das 40-Millionen-Projekt hatte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee bereits beim Verkehrsgipfel in Trier am vergangenen Freitag gegeben.

Die zweite Schleuse in Trier birgt aber noch einen weiteren Vorteil: „Die vorhandene Schleuse ist jetzt gut 40 Jahre alt, da fällt schon einiges an Reparatur an. Dafür müsste der komplette Trierer Schleusenverkehr eingestellt werden - das geht natürlich nicht“, sagt Eleonore Bernarding vom Sachbereich „Neubau“ des Wasser- und Schifffahrtsamts. Sei die zweite Schleuse erst einmal vorhanden, könne das Amt die alte Schleuse problemlos warten. Nach den Schleusen in Zeltingen und Fankel ist die in Trier nun die dritte, die ausgebaut wird. Nach und nach sollen alle zehn Schleusen entlang der Mosel erweitert werden.